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Für besonders Schutzbedürftige «Sichere Räume» für Flüchtlinge in Libyen geplant

In dem CNN-Video sieht man wie zwei Männer für umgerechnet 875 Dollar verkauft werden.
Legende: Im CNN-Video sieht man, wie zwei Männer für umgerechnet 875 Dollar verkauft werden. CNN
  • Die Internationale Organisation für Migration (IOM) will mit der Einrichtung «sicherer Räume» in Libyen die Lage von besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen verbessern.
  • Solche Räume seien an verschiedenen Orten geplant, darunter in der Hauptstadt Tripolis.
  • Die Einrichtungen wenden sich vor allem an Kinder, Frauen und gefährdete Personen.

«Die Aufenthalte in diesen sicheren Räumen sollen vorübergehend sein, und zwar solange bis nachhaltige Lösungen gefunden werden wie etwa eine menschenwürdige Rückführung und die Reintegration der Menschen in ihren Herkunftsländern», erklärte das IOM der deutschen Zeitung «Die Welt» vom Donnerstag.

Flüchtlinge werden als Sklaven versteigert

Vergangene Woche hatte ein CNN-Bericht, Link öffnet in einem neuen Fenster für Empörung gesorgt. Laut dem US-Fernsehsender werden in Libyen Flüchtlinge als Sklaven versteigert. Die international anerkannte Regierung in Libyen kündigte eine Untersuchungskommission an.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von M. Jaeger (jegerlein)
    Der sichere Raum war unter Gaddafi, er war aber dem Westen nicht genehm. Das Jammern kommt zu spät.
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    1. Antwort von marlene Zelger (Marlene Zelger)
      Er war dem Westen nicht genehm. Dabei waren die Flüchtlingsströme unter seiner Herrschaft nicht derart masslos wie heute.
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    2. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      @Zelger - Berlusconi zahlte Gadafi dafuer, dass er die "Fluechtlinge" nach Sueden zurueckschickte statt nach Norden ausreisen liess. Bis ins (Schlauch-)boot kamen sie deshalb nur viel seltener....
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  • Kommentar von Christophe Bühler ((Bühli))
    Die Verantwortlichkeit der Europäer für den Geburtenüberschuss Afrikas gut 60 Jahre nach dem Kolonialismus ist keine Lösung und muss kein schlechtes Gewissen verursachen. Nur die nachhaltige umgehende Rückführung und Reintegration bringts. Temporäre Lösungen sind meist schlecht. Die westlichen Gadaffibombernationen sollten hier zur Kasse/zur Verantwortung kommen, nicht die IOM.
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  • Kommentar von Jürg Sand (Jürg Sand)
    Endlich Worte, die zu Sätzen vereinigt von menschlichem Verstand zeugen und nicht einer Googleübersetzung von Suaheli ins Tibetanische gleichen. Irgendwie bekommt man den Eindruck, dass sich der dicke geistige Nebel etwas lichtet und ein Zipfel gesunden Menschenverstandes wieder sichtbar wird. Zum Nebenthema Sklaverei empfehle ich „Weltgeschichte der Sklaverei“ von Egon Flaig. Insbesondere jenen, denen nur der Begriff „Kolonisation“ dazu einfällt.
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