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International Fukushima: Erhöhte Strontiumwerte im Grundwasser

Im Grundwasser bei der japanischen Atomruine Fukushima ist erhöhte Radioaktivität gemessen worden. Verantwortlich für die Strahlung ist ein Stoff, der für Menschen gefährliche Auswirkungen haben kann.

Das Atomkraftwerk Fukushima aus der Vogelperspektive.
Legende: In Fukushima Daiichi im Nordosten Japans ist auch zwei Jahre nach der Katastroph nichts im Lot. Keystone

Beim havarierten Kraftwerk Fukushima Daiichi wurden erhöhte Werte des Isotops Strontium 90 gemessen. Der Stoff wurde im Grundwasser nahe dem Turbinengebäude von Reaktor 2 gefunden. Die neusten Untersuchungen ergaben, dass der Wert des Stoffes Strontium 90 seit Dezember 2012 um das 100-Fache gestiegen ist.

Immer wieder Probleme

Ausgelöst durch ein schweres Erdbeben, zerstörte ein Tsunami im März 2011 Teile des Atomkraftwerks Fukushima Daiich. In drei Reaktoren kam es zu einer Kernschmelze. Seither kommt während den Aufräumarbeiten immer wieder zu Pannen.

Die Atomkatastrophe in Fukushima war die grösste ihrer Art seit der Explosion eines Reaktors in Tschernobyl im Jahre 1986.

Strontium

Strontium 90 entsteht als Nebenprodukt einer Kernspaltung von Uran in Atomreaktoren. Wenn der Stoff in den menschlichen Körper gelangt, können dadurch Zellen in Knochen verändert werden. Knochentumore und Leukämie können die Folge sein.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Wanner, Aarau
    Frau Sugano, in der Weltwoche stand schon mehrmals geschrieben, dass Kernenergie sicher ist und dass die Leute aus der Region Fukushima schon längstens wieder zum normalen Leben zurückgefunden haben. Es ist überhaupt nicht schlimm. Diese Sichtweise ist auch konsistent mit der Politik unserer SVP.
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    1. Antwort von S. Sugano, Therwil
      @Thomas Wanner aus Aarau: Nur weil es in der Weltwoche steht ist die Kernenergie noch lange nicht Sicher... Aber ich gehe davon aus, Sie meinen das eh Ironisch... Der Aufbau rund um Fukushima ist noch immer im Gange, und die Folgen werden uns noch lange begleiten. Meine Aussage war, dass man mehr Geld in die Finger nehmen muss, um den absoluten Schlimmsten Fall der Anzunehmen ist, abfangen kann. Die massiven mehrkosten sollten fuer die Sicherheit verfuegbar gemacht werden. Und warum SVP???
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  • Kommentar von S. Sugano, Therwil
    Es ist immer das gleiche, man spart an der Falschen stelle, anstelle eines Corecatchers welcher ausreichend ist so das neue Brennstaebe komplett bei einem Supergau auffangen kann (So tiefe Beton Platten kosten ein Vermoegen) geht man einfach von wahrscheinlichkeits Rechnungen aus, doch das ist voellig Falsch. Das Resultat sieht man hier deutlich. Kernenergie ist kein Spielzeug, entweder man hat es unter Kontrolle, oder man laesst die Finger davon. Unglaublich welcher Gefahr wir ausgesetzt werden
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