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International Gasexplosion in Mexiko zerstört Kinderspital

Nur noch Trümmer zeugen davon, dass vormals ein Gebäude zwischen den Bäumen stand. Eine schwere Gasexplosion hat ein Kinderspital in Mexiko-Stadt dem Erdboden gleich gemacht. Drei Menschen kamen ums Leben, die Behörden befürchten weitere Opfer unter dem Schutt.

Legende: Video Verheerdende Gasexplosion in Mexiko. (unkomm.) abspielen. Laufzeit 00:19 Minuten.
Aus News-Clip vom 29.01.2015.

Ein Gastransporter ist vor einem Kinderspital in Mexiko-Stadt explodiert. Mindestens drei Menschen kamen dabei ums Leben. Rund 70 weitere wurden verletzt, wie der Gesundheitsminister der Hauptstadt mitteilte. Bei den Toten handelte es sich demnach um eine Frau und zwei Neugeborene.

Feuerwehrleute suchen in Trümmern nach Verschütteten.
Legende: Das Gebäude flog in die Luft, während die Feuerwehr noch Leute evakuierte. Keystone

Undichter Schlauch führt zu Explosion

Das Unglück ereignete sich, als ein Gastransporter die Tanks der Klinik befüllte. Dabei entwich Gas. In Mexiko ist es üblich, dass das Gas von Lastwagen zu den Häusern gebracht und dort in Tanks gefüllt wird. Als Sicherheitskräfte Teile des Spitals evakuierten, kam es zu der Explosion.

Drei Mitarbeiter des Gaslieferanten wurden nach dem Unglück vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen.

Staatspräsident Enrique Peña Nieto und Bürgermeister Miguel Ángel Mancera besuchten einige der Verletzten Papst Franziskus schrieb auf Twitter: «Wir beten für die Opfer der Explosion im Krankenhaus von Cuajimalpa. Der Herr gebe ihnen Frieden und Kraft.»

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Ist vielerorts auf Erden üblich, mit Propangas zu Kochen, Warmwasser generieren oder Heizen. Hierzulande auch. Stationäre Tanks haben nur Betriebe mit grösserem Bedarf. Haushalte „fuhrwerken“ mit zerbeulten, rostigen Gaszylinder zwischen 15 bis 100 Libras (US-Pound). Ein Wunder, kracht es nicht viel mehr, wenn man so den Umgang und lngnoranz der Leute mit diesem Energieträger betrachtet. Aber fest verlegte Erdgasnetze haben auch ihre Tücken. In Erdbebenländer eh ein No-go.
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    1. Antwort von Bruno Vogt, Zürich / Mexiko
      Na ja die Arbeiter haben scheinbar 15 - 20 Minuten am Leck herum hantiert bis sie merkten das es gefährlich werden könnte. Da hätte man schon etwas dagegen tun können. Aber wie sie sicherlich auch wissen sind die Transporteure meist nicht gut ausgebildet für solche Dinge, in Anbetracht der Gefahr. Hier im Zentrum der Stadt hat man nichts davon mitbekommen. Tragisch trotz allem und bei weitem nicht das erste Gasunglück hier.
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