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Gaza-Konflikt UNO-Generalversammlung hält Krisensitzung ab

  • Die UNO Generalversammlung wird wegen der Gewalt im Gazastreifen am Mittwoch zu einer Dringlichkeitssitzung zusammenkommen.
  • Die 193 Mitgliedsstaaten würden über eine Resolution abstimmen, mit der Israel für die Gewalt verurteilt würde, teilte der Präsident der UNO-Generalversammlung mit.
  • Die Dringlichkeitssitzung wurde von den arabischen Staaten beantragt.

Die Resolution ähnelt nach Angaben von Diplomaten jener, die am 1. Juni im Uno-Sicherheitsrat am Veto der USA gescheitert war. Eine von Washington eingebrachte Resolution, die der radikalislamischen Hamas die Schuld für die jüngsten Auseinandersetzungen mit Israel zugewiesen hatte, scheiterte ebenfalls im Sicherheitsrat.

Seit Ende März kommt es an der Grenze Israels zum Gazastreifen immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Zuletzt am Freitagabend. Nach israelischen Angaben protestierten rund 10'000 Palästinenser an der Grenze. Soldaten hätten entsprechend reagiert.
Nach palästinensischen Angaben sind vier Personen durch Schüsse israelischer Soldaten getötet worden. Mehr als 600 weitere Palästinenser seien verletzt worden.

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48 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Hofer (Pacedidio8)
    Seit Jahrzehnten ein heikles Thema. Dabei muss man doch immer wieder die Fakten klar auf den Tisch legen: 1948 haben nicht die Israeli die Palästinenser vertrieben. Israel muss nach Ablauf des britischen Mandats zuerst den Befreiungskrieg führen und der dauerte bis Ende 1949. Aber die Araber selber sagten siegesbewusst zu den ärmeren Genossen: *Geht jetzt raus aus dem Land. Wir werden das Land befreien und säubern und werfen die Juden alle ins Meer! Dann kommt zurück!* Es kam eben alles anders
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  • Kommentar von Friedrich Straubinger (Friedrich)
    Der Konflikt wird schön am Laufen gehalten, vor allem von den westlichen Ländern mit erheblichen Geldmitteln. Dabei wird nicht mal geprüft wofür die Gelder genutzt werden. Milliarden werden der Hamas übergeben und diese verteilen es. So z.B. zahlt die UNWAR für 500tds Flüchtlinge im Libanon, wobei die jüngst Erhebung auf gerade mal 175tds kommen. Oder zahlen für 800tds in der Westbank, diese aber der Palästinensischen Autonomiebehörde untersteht. Warum Frieden suchen, geht es doch auch anders.
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  • Kommentar von Friedrich Straubinger (Friedrich)
    Manche moralischen Wertvorstellung sind schwerlich nach zu vollziehen. Geht man nach einer Gewissen Logik, so müssten es mehr israelische Opfer geben um das Vorgen des Militärs zu rechtfertigen gegenüber einen offen Angriff auf Israelis Grenzen. Wenn man so anfängt zu bewerten, dann müssten die syrischen Opfer in diesem Jahr von ca. 39'000 im Vergleich zu den Palästinensischen von ca. 100 moralisch was sein? Schlimm und moralisch verwerflich ist es, wenn man anfängt Opferzahlen zu bewerten!
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