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International Geber sagen Südsudan 600 Millionen US-Dollar zu

Hilfe für die Menschen im Südsudan: Die internationale Gemeinschaft spricht Geld. Ein Anfang, denn das Geld reicht noch nicht fürs Nötigste.

Die internationale Gemeinschaft hat dem Südsudan 600 Millionen US-Dollar versprochen. Mit der Zusage werden die Mittel für Hilfe fürs Land verdoppelt.

Der norwegische Aussenminister Børge Brende bleibt dennoch besorgt, denn das Geld reicht nicht ganz – es fehlen weitere 200 Millionen US-Dollar, um den dringenden Bedarf zu decken. Die grössten Geber sind die USA, Grossbritannien und die EU, die zusammen 75 Prozent der Mittel bereitstellten.

Legende: Video Schon jetzt helfen Organisationen abspielen. Laufzeit 00:50 Minuten.
Aus News-Clip vom 20.05.2014.

Kampf zwischen zwei Volksgruppen

Dem Südsudan droht eine Hungersnot, die durch den blutigen Konflikt zwischen Regierungstruppen und Aufständischen mit verursacht wird. Präsident Salva Kiir und sein früherer Stellvertreter Riek Machar kämpfen um die Macht. Sie gehören zwei unterschiedlichen Volksgruppen an.

Bei Kämpfen wurden in den vergangenen Monaten tausende Menschen getötet. Die Vereinten Nationen schätzen den Hilfsbedarf des nordostafrikanischen Landes auf 1,8 Milliarden Dollar.

Der Südsudan ist der jüngste Staat der Erde. Erst im Jahr 2011 erlangte er seine Unabhängigkeit vom Sudan. Derzeit sind etwa vier Millionen Menschen und damit etwa ein Drittel der Bevölkerung von Hunger bedroht.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    600 Millionen Kondome wären auf die Dauer eine weitaus bessere Entwicklungshilfe als endlos Geld in solchen Ländern zu verlochen. In Afrika wird es erst aufwärts gehen, wenn die Menschen im grossen Stil aufhören sich gedankenlos zu vermehren. Konventionelle Entwicklungshilfe, egal wie gut sie gemeint ist, macht das Problem nur noch schlimmer.
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  • Kommentar von A. Moser, Interlaken
    Hilfe für notleidende Menschen ist Gut und Recht - nur wie viel der 600 Mio kommen effektiv bei der hungernden Bevölkerung an, und wieviel versichert in der Verwaltung oder gar im korrupten Regime?
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