Zum Inhalt springen
Inhalt

International Geldwäscherei bei der Fifa – 152 dubiose Transaktionen

Ging bei der WM-Vergabe an Russland und Katar tatsächlich alles mit rechten Dingen zu? In diesem Zusammenhang läuft ein Strafverfahren. Dabei kamen schon zahlreiche Verdachtsfälle zu Tage, wie die Bundesanwaltschaft mitteilt.

Das Strafverfahren im Zusammenhang mit möglicher Korruption bei der WM-Vergabe der Fifa an Russland und Katar macht Fortschritte. Inzwischen bestehe bei 152 Finanz-Transaktionen der Verdacht der Geldwäsche, teilte die Schweizer Bundesanwaltschaft mit.

Lob fü die Meldestelle für Geldwäscherei

Dabei handle es sich um Verdachtsmeldungen über Bankkonten, die jeweils mehrere Geschäftsbeziehungen betreffen können. «Die Meldestelle für Geldwäscherei leistet sehr gute Analysearbeit, was die Führung der Strafverfahren der Bundesanwaltschaft wesentlich unterstützt», so ein Sprecher der Bundesanwaltschaft.

Ob die Finanz-Transaktionen tatsächlich im Zusammenhang mit der umstrittenen WM-Vergabe an Russland 2018 und Katar 2022 stehen, ist allerdings noch nicht geklärt. Beide Turnierausrichter bestreiten bislang jegliches Fehlverhalten. Das Strafverfahren war auf Initiative der Fifa im November 2014 nach einer Untersuchung der Ethikkommission des Fussball-Weltverbandes eingeleitet worden.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Franz NANNI (Aetti)
    Da stellt sich die Grundsatzfrage.... hat es jemandem geschadet.. ist jemand zu kurz gekommen.. oder? offensichtlich war es wie der Korb in meiner Kueche mit Aepfeln und bnanen, wo sich jeder Angestellte bedienen kann ohne zu fragen... offensichtlich hat auch bei der FIFA jemand die Kontrolle verloren.. ansonst waere ja die von Blatter gegruendete Ethikkommission nicht notwendig gewesen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Sie haben nicht begriffen um was es geht. Hier geht es nicht um einige Äpfel und Bananen sondern um Korruption und Geldwäscherei in Millionenhöhe.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen