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Gesetz in Kraft Trump unterzeichnet «seine» Steuerreform

  • US-Präsident Donald Trump das neue Steuerrevisionsgesetz unterzeichnet.
  • Er hat damit die grösste US-Steuerreform seit mehr als 30 Jahren in Kraft gesetzt.
  • Insgesamt steigt damit gemäss Schätzungen die Staatsverschuldung zwischen 2018 und 2027 um rund 1,5 Billionen Dollar.

Die Gesetzesänderung sieht grosszügige Steuerkürzungen für Unternehmen und reiche Bürger vor. Für den Mittelstand und Familien mit niedrigen Einkommen fällt die Ersparnis geringer aus.

Es ist die erste vollständige Überarbeitung der nationalen Steuergesetze seit 1986. Die Reform umfasst eine drastische Senkung der Unternehmenssteuer von 35 auf 21 Prozent – das liegt unter dem Schnitt der Industriestaaten von 22,5 Prozent. Gleichzeitig sinkt der Höchstsatz für die Einkommensteuer von 39,6 auf 37 Prozent.

Die Steuerreform gilt als Trumps bislang grösster Erfolg in der Gesetzgebung seit seinem Amtsantritt vor rund elf Monaten.

«Shut-Down» abgewendet

«Shut-Down» abgewendet
Der Kongress in Washington hat ein weiteres Mal kurz
vor Fristablauf verhindert, dass der US-Regierung das Geld ausgeht. Nach dem
Repräsentantenhaus stimmte in der Nacht zum Freitag auch der Senat einem Gesetz
zu, das die Bundesregierung bis zum 19. Januar 2018 flüssig hält. Damit ist ein
drohender «Shutdown» der Regierung - eine finanzielle Lahmlegung -
zumindest vorläufig abgewendet.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    Seit den 80ern, sei Ronald Reagan wurden die Steuern für Reiche von 70% auf 40% runtergebracht, während die Löhne für Angestellte und ArbeiterInnen seither gleich geblieben sind. Die Reichen noch reicher zu machen hat nichts mit dem Anliegen zu tun, die amerikanische Wirtschaft zu stärken. Möchten diese Leute es wirklich, wäre die beste Investition in die Menschen, deren Bildung und Ausbildung und deren Lebensstandard, in die Infrastrukturen .......
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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    Dass viele, viele Menschen, Herr Sand, in einem Land der Superreichen, sich keinen medizinische Hilfe mehr leisten können, gehört weder in die Kategorie von 'gerecht' noch von' sozial', sondern ist schlichtweg eine Schande.
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  • Kommentar von Jürg Sand (Jürg Sand)
    „..Gesetzesänderung sieht grosszügige Steuerkürzungen für Unternehmen und reiche Bürger vor...“, die Botschaft ist immer die selbe, eine typische für die in den letzte 40 Jahren konditionierten Köpfe. Es geht in solchen grauen Zellen nur noch darum, ob auch alles „gerecht“ und „sozial“ gemäss links“liberalen“ Mustern abläuft. Hier geht es aber gar nicht darum (wie auch selten in der realen Welt ) sondern um einen enormen Wettbewerbsvorteil. Ohne ihn, „Sozial“ und „Gerecht“ vor leeren Töpfen.
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    1. Antwort von antigone kunz (antigonekunz)
      "Die Reform umfasst eine drastische Senkung der Unternehmenssteuer von 35 auf 21 Prozent" ... die effektive Steuerrate für Konzerne, wenn sie überhaupt zum Steuerzahlen kamen/kommen, lag b i s h e r bereits bei 15% ....
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