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International Gespräche über Gaslieferungen in die Ukraine ergebnislos vertagt

Die Gespräche zwischen Russland und der Ukraine über eine Lösung im Streit um Gaslieferungen und deren Bezahlung sind in Kiew ergebnislos vertagt worden. Am Montag läuft ein Ultimatum ab und Russland liefert Gas nur noch gegen Vorauszahlung.

Russland und die Ukraine haben bei Krisengesprächen in Kiew erneut keine Lösung im Streit um die Gaslieferungen und deren Bezahlung gefunden.

Die Verhandlungen seien ergebnislos auf diesen Sonntag vertagt worden, sagte der ukrainische Energieminister Juri Prodan am Samstagabend (Ortszeit). Im Gespräch versuchte der Energie-Kommissar der EU, Günther Oettinger, zu vermitteln.

Alexej Miller mit forschem Schritt umringt von Leibwächtern in Anzügen.
Legende: Schwer bewacht trifft Alexej Miller, Chef von Gazprom, zum Treffen mit Vertretern der ukrainischen Naftogaz in Kiew ein. Keystone

Der Chef des russischen Energiekonzerns Gazprom, Alexej Miller, wollte den neuen Termin zunächst nicht bestätigen. Moskau fordert mit Nachdruck die Tilgung offener Rechnungen für geliefertes Gas bis Montagmorgen. Die Ukraine will aber zunächst einen Rabatt aushandeln.

Den zuletzt vom russischen Staatskonzern Gazprom angebotenen Preis für Gaslieferungen lehnt die Regierung in Kiew als zu hoch ab.

Wird die Zahlungsfrist am Montag nicht eingehalten, will Moskau das fast bankrotte Nachbarland nur noch gegen Vorauszahlung mit Gas beliefern.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Markus Guggisberg, Busswil
    Nur wer die Geschichte nicht kennt, kann auf die Propaganda der EU hereinfallen. Diese EU ist nicht Europa. Sie ist ein Imperium, das sich immer weiter ausdehnen und die Nationalstaaten unterjochen will. Der Unruhen in der Ukraine wurden durch die EU provoziert und finanziert. Dass Russland diesem Treiben ein Ende setzen muss ist selbstverständlich !!!
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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Die Ukraine ist ein Beispiel dafür, welche Folgen es hat, wenn Armut und Unzufriedenheit ins Radikale und Fanatische umschlagen.Besonders wenn zwei Gruppen polarisieren. Ab dann wird jeder Andersdenkende als Feind und Gefährdung des Weltbildes betrachtet und zivile Opferzahlen schnellen in die Höhe.Menschenrechtsverletzungen sind dann an der Tagesordnung und verschiedenste Gruppierungen nehmen einen schlechten Einfluss auf die verschiedenen Bevölkerungsteile und fächern den Konflikt weiter an.
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    1. Antwort von A.Käser, Zürich
      B.K./Mit ein Grund,wieso man sorgfältigst prüfen sollte,wie viel"versteckte" kriminelle Energie in den(ach so gerne)Politiker steckt.Wenn man diese Typen mal aufs Fussvolk losgelassen und erst noch mit zuviel Macht (monarchistische Beispiele/Zeiten)versehen hat wird es schwierig,ihr "destruktives Tun"wieder in Schranken zu weisen.Regierungsstrukturen sollten durchlässiger und mit weniger"Macht"versehen sein(Rotationen,Amtszeitbeschränkungen,Springer-Verwaltungen).Informationstransparenz.
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    2. Antwort von Joel Vonlanthen, Zürich
      Was für Radikale, was für Fanatische? Die ganzen Menschenrechtsverletzungen finden in der Ostukraine durch die Terrorsiten statt. Diese verschanzen sich nämlich in Wohngebieten und feuern von dort aus auf ukainische Soldaten! In der findet weder ein Klassenkampf statt noch eine Verfolgung der Andersdenkenden! Haben sie zu viel russisches Propaganda geschaut, oder was?
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  • Kommentar von Peter Josef, Kloten
    Hilft mir die EU auch finanziell, wenn ich meinen Gaslieferanten nicht mehr bezahle?
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    1. Antwort von Joel Vonlanthen, Zürich
      Nur wenn die Bundesräte die Staatskassen leerklauen und ins Ausland abfahren.
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