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International Gesundheitszustand von Chávez verschlechtert sich

Drastische Verschlechterung der Gesundheit des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez: Er leide an einer «neuen und schweren» Infektion, sagte Informationsminister Ernesto Villegas.

Rund zwei Wochen nach seiner Rückkehr aus Kuba hat sich die Atemfunktion bei dem an Krebs erkrankten Staatschef von Venezuela, Hugo Chávez, verschlechtert. Das erklärte Informationsminister Ernesto Villegas in einer Mitteilung.

Die «intensive» Chemotherapie wegen seines Krebsleidens werde fortgesetzt, sagte Villegas in einer Erklärung, die er im behandelnden Spital verlas und die von allen venezolanischen Medien übertragen werden musste.

Vize-Präsident Nicolás Maduro hatte am Samstag gesagt, Chávez führe trotz seiner schweren Krebserkrankung und einer Chemotherapie weiterhin die Amtsgeschäfte. Der Präsident habe seinem Kabinett zuletzt am Freitag Anweisungen erteilt.

Am Freitag hatte Maduro erstmals bestätigt, dass sich Chávez in einem Militärspital in Caracas einer Chemotherapie unterziehe. Die Behandlung habe bereits im Januar begonnen.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    An B. Lustenberger: Soso, mir soll also Fachwissen fehlen. Ich habe mich mein Leben lang intensiv mit Lateinamerika befasst, war schon mehr als zehnmal dort, spreche fliessend Spanisch und Portugiesisch und habe mehr als ein Jahr lang in Brasilien gelebt. Dass die US-Konzerne Lateinamerika als ihren Hinterhof betrachten, ist auch mir klar, aber es geht nicht nur darum. Mit einer Zeusli-Politik à la Chávez wird die Lage nicht besser. P.S. Mein Vorname ist finnisch und bedeutet Hans.
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  • Kommentar von Fritz Frei, Buriram
    Ich bin ja so untröstlich, dass dieses Ebenbild von Rechtsstaatlichkeit und Fairness nun bald ins Gras beissen wird oder es schon getan hat. Schade um ihn - oder dass es ihn überhaupt gab.
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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Machen wir uns doch nichts vor: Die Amtszeit von Hugo Chávez ist abgelaufen. Wer auch immer sein Nachfolger wird, es ist zu hoffen, dass dieser nicht so wie sein Vorgänger mit primitiver Polemik und demonstrativ gezeigter Freundschaft mit umstrittenen Politikern - um es für einmal noch freundlich auszudrücken - die Probleme anpackt. Nicht einmal dann, als der "Teufel" G.W. Bush nicht mehr im Amt war, hat Chávez sich ansatzweise um eine Verbesserung der Beziehungen zu den USA bemüht.
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    1. Antwort von Ueli Fankhauser, Bern
      Die Verteidigungshaltung vieler südamerikanischer Länder gegenüber USA ist verständlich und ergibt sich aus dem geschichtlichen Hintergrund. Was mit nicht USA-konformen Demokratien passiert sah man zBsp. in Chile mit Allende. Es ist zu erwarten, dass die USA nur eine ihnen unterwürfige und finanziel abhängige (pseudo)Demokratisierung in Venezuela unterstützen würden. Aktuell ist wahrscheinlich ein starker und unabhängiger Diktator für Venezuela das kleinere Übel, aber sicher kein Endz...
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    2. Antwort von Bruno Lustenberger, Medellin, Kolumbien
      geschätzte Frau Stump scheint fast so, dass Sie zu allem Ihren Segen geben - auch wenn wie in diesem Fall jegliches Fachwissen fehlt. Eines der grossen Probleme der lateinamerikanischen Staaten waren und sind die USA (für Europa übrigens auch). Wer hier nicht die Linie der US-Grosskonzerne unterstützt (und diese benutzen das Weisse Haus zur Umsetzung) wird politisch und wirtschaftlich abgenabelt, unter Druck gesetzt oder schlicht beseitigt. Buchtipp: E. Galeano: die offenen Adern Lateinameri...
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    3. Antwort von Harald Girschweiler, 9500 Wil SG
      @Ueli Fankhauser: Bei Chile haben Sie recht in Venezuela ist die Sache anders. Es gibt relativ viele Staaten in Lateinamerika u. anderswo, welche im Kielwasser von H. Chavez segeln u. somit weniger angreifbar sind. Der Einfluss der US-Firmen u. deren Regierung ist momentan geringer als auch schon. @Bruno Lustenberger: Mit der massiv. Abwertung des Bolivar ist die momentane Lager von Venezuela sozio-ökonomisch mehr als kritisch.
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