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International Gewalt gegen Ausländer in Südafrika

In den Grossstädten Johannesburg und Durban ist es seit Anfang Monat zu zahlreichen ausländerfeindlichen Gewaltakten gekommen, die bereits mehrere Menschenleben gefordert haben. Nun versuchen die Ordnungskräfte der Lage Herr zu werden.

Mann mit Stock und Schild.
Legende: In einigen Vierteln Johannesburgs streifen Schlägertrupps durch die Strassen und greifen Geschäfte von Einwanderern an. Reuters

Seit Tagen eskaliert die ausländerfeindliche Gewalt in Südafrika. Zahlreiche Einwanderer sind Opfer von Übergriffen geworden. Nach tagelanger Untätigkeit will die Polizei nun Stärke zeigen. «Wir werden unsere Präsenz in den betroffenen Vierteln erhöhen», kündigte Polizeisprecher Lungelo Dlamini in Johannesburg an.
Bereits in der vergangenen Nacht seien mehr als 30 Verdächtige festgenommen worden.

Bereits sechs Tote in Durban

Legende: Video Schwere Ausschreitungen abspielen. Laufzeit 1:08 Minuten.
Aus Tagesschau vom 17.04.2015.

In ganz Südafrika sind seit Anfang des Monats Ausländer aus anderen afrikanischen Staaten vermehrt Opfer von Übergriffen geworden. Oft sollen Polizisten dabei tatenlos zugesehen haben. Viele Südafrikaner werfen den Einwanderern vor, ihnen die Jobs wegzunehmen. In der Hafenstadt Durban wurden bei Angriffen auf Häuser und Geschäfte von Einwanderern bereits sechs Menschen getötet.

Von Durban schwappte die Gewalt auf Johannesburg über. Auch in der Nacht zum Samstag wurden in der Metropole nach Angaben der Polizei wieder Geschäfte von ausländischen Besitzern angegriffen. Inzwischen sind im Land mehrere tausend Ausländer aus Angst um ihr Leben in Notunterkünfte geflüchtet. Die Nachbarländer haben angekündigt, ihre Staatsbürger aus Südafrika in Sicherheit zu bringen.

Südafrikas Präsident Jacob Zuma hatte seine Landsleute am Donnerstag im Parlament aufgerufen, die Übergriffe zu beenden. Die Polizei sei angewiesen worden, rund um die Uhr für den Schutz der Einwanderer zu sorgen, sagte Zuma.

19 Kommentare

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  • Kommentar von C. Szabo, Thal
    Südafrika ist ein Land mit grossen sozialen Problemen. Die Bildung vieler dunkler Bürger ist noch sehr rudimentär. Nicht nur Allgemeinwissen fehlt, sondern auch Sozialverständnis. Nach der langen Apartheid, in der der "schwarzen" Bevölkerung ihr Rang in der Gesellschaft streitig gemacht wurde, muss erst neues Selbstbewusstsein wachsen. Dieser Prozess wird noch einige Zeit benötigen. Zur Zeit wehren sich die sozial Schwachen gegen alles Fremde. Ein natürlicher Reflex. Gab es auch in Europa.
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    1. Antwort von Franz NANNI, Nelspruit SA
      Gut geschrieben..danke!
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  • Kommentar von Sandra Herrman, Stuttgart
    Man hätte den Artikel auch mit "Wieder einmal Gewalt gegen Ausländer in Südafrika" betiteln können. Derartige Ausschreitungen gab es bereits 2008. Nichts Neues. Allerdings hat sich es mir nie erschlossen warum Südafrika zu BRIC hinzuaddiert wurde. Dieses Land hat aufgrund der exorbitanten Kriminalität und der dortigen Mentalität keine Chance auf eine vernünftige Entwicklung. Kenne noch vom Studium(1.Dekade dieses Jh.) viele Berichte von Profs und Studierenden, die dort waren.Einzige Katastrophe.
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    1. Antwort von Franz NANNI, Nelspruit SA
      Gibt es noch laenger als 2008!!! Nur, das waren kleine lokale Aufruhre.. Nun hat es eine politische Wendung genommen die die ganze Situation verschaerft. Meine SCHWARZE Lebenspartnerin hat heute geaeussert.. dass taeten DIE wollen haetten alle Job, eigenes Business etc. Meine SCHWARZE Hausangestellte sagt Gleiches..wenn ein Gesunder will, bekommt er Arbeit, aber Rumsitzen und warten dass die Arbeit zu einem kommt ist eben die Regel.. Arbeitsunfaehige und Kids haben staatliche Unterstuetzung.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Nun spüren die Afrikaner im erfolgreichen südlichen Teil des schwarzen Kontinents am eigenen Leib, was eine starke Zuwanderung auf Jobs und eigene Geschäfte gründen, bedeutet! Vielleicht verstehen jetzt die bei uns lebenden Afrikaner besser, warum ein Polizist oder Busfahrer ab und zu ausflippen kann, wenn er angeleugnet, verbal oder körperlich belästigt oder sogar bedroht wird! Vielleicht eilen die Migranten jetzt nicht sofort zu den linken Medien, um Strafanzeige wegen Rassismus zu deponieren!
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    1. Antwort von Reto v.Gunten, Thun
      Soso, Afrikaner belästigen verbal und körperlich bei uns Busfahrer, bedrohen sie und "leugnen sie an". Diese Pauschalisierung IST Rassismus, Bolliger! Sie lernen es nie und entblössen sich hier immer wieder, ohne es zu merken. Und wieso habe ich bei ihren Kommentaren eigentlich immer das Gefühl, das sie schreien? Vielleicht wegen der Ausrufezeichen hinter jedem Satz?
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    2. Antwort von E.Wagner, Zug
      Könnte auch bald in Europa passieren. So viele arbeitslose Menschen gab es noch nie. Wie sieht das aus in Italien zurzeit mit immer mehr Menschen aus Afrika.
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    3. Antwort von Sandra Herrman, Stuttgart
      @E. Wagner:Und genau aus diesem Grund werden auch seit längerem auch so viele nach Europa eingeschleust. Die selbsternannte Elite braucht unbedingt einen großen Krieg, um ihre Positionen zu halten. Die autochthone Bevölkerungen in Europa sind zum Glück nicht mehr so leicht aufzuhetzen. Die Zugewanderten egal ob Afrikaner, Araber & Co. sind nur Kanonenfutter oder anders formuliert nur besonders nützliche und dümmliche Idioten. Dies mag zwar für einige hart klingen, ist aber die absolute Wahrheit.
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    4. Antwort von G.Beretta, Bern
      @Bolliger: ausgeflippte Busfahrer, Polizisten? und was sagen die Skilehrer? Vor kurzem haben Sie sich über meine Grammatik beklagt/gelacht; Sie schreiben zwar fehlerfrei, nur frage ich mich jetzt, was bringt dass, wenn man keinen Sinn macht? eine perfekte RECHTS-chreibung genügt nicht…..
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    5. Antwort von Hans Glauser, Herlisberg
      Hermann Stuttgart: so wenig wahr wie sie Herrmann heißen und aus Stuttgart kommen sind ihre rassistischen Einschätzungen zu den Wirtschaftsflügel in gen in SA . Die meisten Menschen sind nun mal Kapitalisten und rennen dem Geld hinterher.
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    6. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Statt sofort mit Ihrer ideologischen, schwarz/weiss Masche, andere Kommentatoren hier im Forum zu massregeln, sollten Sie einfach eine andere Ansicht zu einem Problem sachlich und emotionslos genau lesen. Ich habe nicht ALLE Migranten PAUSCHAL kritisiert. Ich dachte bloss an viele gravierende Fälle, die bei der SBB, Biel, Lausanne oder Genf protokolliert sind, Herr von Gunten. Sie sollten einmal mit Zugbegleitern (unter 4 Augen!) über das Verhalten von (oftmals) afrikanischen Migranten sprechen.
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    7. Antwort von Franz NANNI, Nelspruit SA
      Es ist nicht die Einwanderung als Problem, sondern der Bildungsstatus und die mangelnde Arbeitswilligkeit der Einheimischen.. Rumsitzen und warten bis die gebratenen Tauben einem in den Mund fliegen.. Ich habe Pfluecksaison fuer meine Macadamias.. KEINER der chronischen "Rumhocker" kommt zum Arbeiten.. nein es sind junge Muetter und weiblicheTeenies die sich einen guten Batzen verdienen. Sich den Ruecken "schinden".. beim Auflesen ist nicht Sache eines stolzen Mannes...
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    8. Antwort von Franz NANNI, Nelspruit SA
      Fortsetzung.... scheint es. Ich glaube, ohne die Frauen in SA ware schon laengst "Sense"!!!.
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    9. Antwort von Sandra Herrman, Stuttgart
      @Hans Glauser: Wie kommen Leute wie Sie nur dazu solche unqualifizierte Gedanken niederzuschreiben? Aber derartige Reaktionen kenne ich bereits aus der Vergangenheit aus anderen Portalen, wenn man zu sehr die Wahrheit schreibt und hierdurch einigen Leuten mächtig auf die Füsse tritt. Ihren irrwitzigen Aspekt mit dem Rassismus möchte ich einmal unkommentiert lassen, weil dieser unterste Schublade ist und das letzte Mittel all jener ist, die keine Argumente entgegenzusetzen haben.
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