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Giftgasangriff in Syrien OPCW schickt Spezialisten

Legende: Video Chemiewaffen in Syrien: OPCW nimmt Untersuchung auf abspielen. Laufzeit 00:52 Minuten.
Aus Tagesschau vom 10.04.2018.
  • Die Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen (OPCW) wird in Kürze Experten in die syrische Stadt Duma schicken, um einen möglichen Angriff mit Chemiewaffen zu untersuchen.
  • Bei dem mutmasslichen Angriff waren am Wochenende nach Angaben von Hilfsorganisationen über 40 Menschen getötet und rund 500 verletzt worden.
  • Der Westen machen Russland und Syrien für den angeblichen Angriff verantwortlich machen, bestreitet Russland, dass es einen Giftgasangriff auf Duma gab.
Ein Kleinkind mit einer Sauerstoffmaske.
Legende: Dieses Bild soll ein Opfer des mutmasslichen Chemiewaffeneinsatzes in Syrien zeigen. Das Bild stammt von der Organisation «Weisshelme». Keystone

Wann das Spezialisten-Team abreisen wird, wurde nicht mitgeteilt. Seit dem mutmasslichen Angriff hätten die Experten bereits Informationen gesammelt und analysiert, teilte die OPCW mit. Nun sollte ein spezielles Ermittlerteam an Ort und Stelle in Duma die Vorwürfe untersuchen.

Die OPCW hatte die syrische Regierung gebeten, die notwendigen Voraussetzungen für den Einsatz der Experten zu schaffen. Am Nachmittag berichtete die syrische Nachrichtenagentur Sana, Präsident Baschar al-Assad habe die OPCW in das Land eingeladen.

Bei dem mutmasslichen Angriff waren am Wochenende nach Angaben von Hilfsorganisationen Dutzende Menschen getötet und Hunderte verletzt worden.

Trump will in Washington bleiben

US-Präsident Donald Trump sagte wegen der jüngsten Ereignisse in Syrien am Dienstag eine geplante Reise nach Südamerika ab. Trump bleibe in den Vereinigten Staaten, um sich um die Reaktion der USA auf den mutmasslichen Giftgasangriff in Syrien zu kümmern, teilte seine Sprecherin Sarah Sanders mit. Die US-Regierung hatte zuvor militärische Schritte gegen die syrische Regierung nicht ausgeschlossen.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Was sind das für "hpomo sapien", welche solch grauenvolle "Kriegsmethoden" austüfteln/erforschen, damit "Mann" mit noch grauenvolleren Vernichtungsmethoden Menschenleben auslöscht?? Und wer, macht mit diesem Mörderpack immer noch wirtschaftliche "Geschäfte"???
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    1. Antwort von Peter Amthauer (Peter.A)
      Der Mensch (Homosapens) ist ein Vielschichtiges Lebewesen. Er setzt Atombomben/Giftgas usw. ein und engagiert sich ehrenamtlich für die Belange hilfsbedürftiger/rettet Leben. Geschäfte macht die Rüstungsindustrie mit jeden, wenn möglich. MfG
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  • Kommentar von Peter Amthauer (Peter.A)
    Was der US-Amerikanische Präsident in militärischer Hinsicht zu sagen hat, hat man ja letztens gesehen. Trump sagt:Abzug aus Syrien. Das Militär widerspricht. Einen Tag später kommt dann dieser unbestätigte Giftgasangriff. Der Schuldige ist dann sofort ermittelt und die USA machen das, was sie für richtig halten. Unabhängig von allen anderen Entscheidungen und Ergebnissen. MfG
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  • Kommentar von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
    So lange die OPCW-Spiezialisten in Syrien ermitteln, werden die USA wohl keine Militäraktion starten. Das Land und die Welt können vorübergehend aufatmen. Bemerkenswert: solche schrecklichen Bilder und Videos werden fast nie gezeigt über Opfer westlicher Militäraktionen (Mossul, Rakka, Jemen u.a.). Das hier mit Emotionen Politik gemacht wird, ist offensichtlich.
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