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International Griechenland wartet weiter auf seinen Präsidenten

Griechenland steuert auf eine Regierungskrise zu: Der frühere EU-Kommissar Stavros Dimas ist auch im zweiten Anlauf mit dem Versuch gescheitert, neuer griechischer Präsident zu werden.

Legende: Video Zweiter Wahlgang in Griechenland ebenfalls gescheitert abspielen. Laufzeit 0:56 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 23.12.2014.

Zwei Wahlgänge – und immer noch kein Staatspräsident in Griechenland: Stavros Dimas erhielt wie erwartet nicht die erforderlichen 200 Stimmen im Parlament. Nur 168 der anwesenden 299 Abgeordneten stimmten für ihn.

Der Kandidat von Ministerpräsident Antonis Samaras muss damit am 29. Dezember in eine dritte Runde. Fällt er auch dann durch, muss Anfang 2015 ein neues Parlament gewählt werden. Dies wird an den Finanzmärkten gefürchtet, da derzeit in Umfragen die reformkritische Syriza-Partei vorne liegt.

In der dritten Runde sind allerdings nur noch 180 Stimmen für die Wahl erforderlich. Das Regierungslager verfügt über 155. Samaras versucht unabhängige Abgeordnete mit einer Regierungsbeteiligung zu locken, um so die Mehrheit für Dimas zu sichern.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Stanic Drago, Delemont
    O je. Wenn in Dritten Wahlgang neue Presidänten nicht steht, muss zum Neuen Wählen kommen. Aber Grichen werden sicher falsch wählen. Sie wollen nicht weiter Schulden von Banken zurückbezahlen. Sie wollen mehr Soziale Gerechtigkeit. Vielleicht sollte sich EU überlegen gewissen Volker Wahlrecht entziehen. Wieso brauchen Europäer Wahlen? Junkers und Co wissen es besser.
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