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International Hacker-Attacke gegen JP Morgan: Rache für US-Sanktionen?

83 Millionen US-Bürger sind von dem Angriff betroffen. Das FBI vermutet die Drahtzieher in Russland.

Das Logo von JP MorganChase an einer Hausfassade
Legende: Fast jeder vierte US-Bürger ist von der Hacker-Attacke auf JP Morgan betroffen. Keystone

Die Hacker-Attacke gegen die US-Grossbank JP Morgan hat offenbar grössere Ausmasse als bislang angenommen. Wie die grösste US-Bank mitteilte, erbeuteten die Angreifer bei der bereits Ende August bekanntgewordenen Attacke persönliche Daten von 76 Millionen Haushalten. Betroffen seien damit rund 83 Millionen Personen.

Die Hacker hätten Zugriff auf Namen, Adressen, Telefonnummern und E-Mailadressen gehabt, teilte die Bank mit. Es gebe aber keine Hinweise darauf, dass Kontonummern, Passwörter oder Benutzernamen erbeutet worden seien.

Weitere Banken sind betroffen

Die US-Bundespolizei FBI verdächtigte bereits Ende August russische Hacker hinter der Aktion. Das FBI wolle untersuchen, ob es sich um eine Vergeltungsaktion für die US-Sanktionen gegen Russland im Zuge der Ukraine-Krise handele, hatte die Agentur Bloomberg berichtet.

Nach einem früheren Bericht der «New York Times» sind neben JP Morgan mindestens vier weitere US-Institute betroffen. Bei dem Hackerangriff habe es sich um eine koordinierte Aktion gehandelt.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Und wieder sind die Russen schuld - selbst aber mit der NSA die ganze Welt ausspionieren - jedoch unfähig Angriffe im eigenen Land zu verhindern . So ein Affentheater ist beispielhaft für ein Chaosland .
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    1. Antwort von Susanne Lüscher, Gossau
      Das moderne Neusprech--Lexikon: Täter = jemand der nach einer False Flag Operation als Sündenbock hingestellt wird
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  • Kommentar von Christina Bernegg, Horw
    Was für eine Hackerattacke,das sind alles wieder ausreden und keiner kann es bestätigen!Die EZB und der IWF haben offenbar keine Mittel mehr in der Hand um die Finanzkrise in den Griff zu bekommen!Falsche Prognosen und immer mehr Versprechungen glaubt niemand mehr.Auftritte von Draghi und Lagarde verunsichern die Finanz-Eliten?Deutliches Zeichen dafür,dass die Stimmung kippt!! Die Suche nach den Schuldigen hat begonnen!!!
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  • Kommentar von M. Maruhn, Düren
    Wie sehr sinnerfassendes lesen helfen kann, Vermutungen sind keine Beweise auf die Häck-Attäck. Das ist die gleiche Argumentation, mit der die SU am Ende ihrer Tage, die Implosion zu verhindern versuchte - wer gegen den Sozialismus ist, der will den Krieg. Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken. Menschen mit wachen Augen können sehen, was geschieht. Vermutlich ist der neue israelische Scheckel noch seriöser als das Dollar.......
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