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Hamburger G20-Krawalle Razzien in der Schweiz

Legende: Video Polizeieinsatz in Kulturzentrum abspielen. Laufzeit 2:16 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 29.05.2018.
  • Die Polizei hat am frühen Dienstagmorgen Durchsuchungen in der Schweiz, Italien, Spanien und Frankreich durchgeführt.
  • In der Schweiz hat die Polizei einen 27-jährigen Mann befragt.
  • Grundlage für die Razzien ist Videomaterial, das mehrere Verdächtige mit den Ausschreitungen in Verbindung bringt.
Blick durch eine eingeschlagene Fensterscheibe eines Geschäfts auf eine versprayte weisse Wand im Innern.
Legende: Die massiven Ausschreitungen in Hamburg hinterliessen eine Spur der Zerstörung und Verwüstungen. Keystone

Wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Hamburg mitteilen, geht es bei den Razzien vor allem um die Ausschreitungen in der Hamburger Elbchaussee, bei denen Randalierer am 7. Juli 2017 schwere Verwüstungen angerichtet hatten. In Frankreich fahnden die Ermittler in diesem Zusammenhang auch nach einem Mann, für den die Staatsanwaltschaft Hamburg bereits einen EU-Haftbefehl erwirkt hat.

Auf der Suche nach DNA-Spuren

Im Kanton Aargau ist ein 27 Jahre alter Mann befragt worden. Neben einer Wohnung sei auch ein alternatives Kulturzentrum im Aargau durchsucht worden, sagte ein Sprecher der Kantonspolizei Aargau. Bei der Suche nach Verdächtigen und Beweismaterial werden die Ermittler der Sonderkommission «Schwarzer Block» von zahlreichen Polizeidienststellen sowie der europäischen Behörde Eurojust mit Sitz in Den Haag unterstützt.

Schwere Verwüstungen angerichtet

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Das Gipfeltreffen der wichtigsten Wirtschaftsmächte der Welt im Juli 2017 war von massiven Ausschreitungen überschattet: Am Rande des G20-Gipfels zog ein vermummter Mob brandschatzend durch die Hamburger Elbchaussee. Rund 220 Randalierer richteten innerhalb kürzester Zeit grosse Schäden an: Zahlreiche Autos gingen in Flammen auf, mehrere Polizeiautos wurden angegriffen. Stadtrat Andy Grote rückte die Ausschreitungen in die Nähe des Terrorismus.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Hans König (Hans König)
    Es ist nur zu hoffen, dass alle Chaoten erwischt werden und das ohne Rücksicht auf deren Familienherkunft. Die Eltern sollen nur für ihre Söhnchen bezahlen, wenn sie bei deren Erziehung versagt haben.
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  • Kommentar von Marti Müller (marchman)
    Was bitte? Die rechten schränken Meinungsfreiheit ein??
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  • Kommentar von Fritz Frei (Fritz Frei)
    Es geht hier nicht um freie Meinungsäusserung oder politischen Aktivismus sondern schlicht um kriminelles Verhalten. Je mehr verantwortungslose Chaoten "davonkommen", desto einfacher ist es für die rechten Demagogen, die Meinungsfreiheit einzuschränken. Nicht dass sich Putin, Maduro, Trump oder Hun Sen darum kümnern würden. Aber in Staaten, wo die Demokratie noch überleben könnte, ist jeder Schritt zur Eindämmung von Gesetzlosigkeit ein guter Schritt!
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