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International Hass-Kommentare: Facebook hält ein Auge drauf

Facebook verstärkt nach massiver Kritik seine Massnahmen gegen Hasskommentare in Deutschland. Ein deutsches Unternehmen wurde beauftragt, die Inhalte auf der Plattform zu prüfen.

Eine Person hält eine Lupe vor einen Bildschirm mit Facebook-Logos.
Legende: Facebook will demnächst die Kommentare besser unter die Lupe nehmen. Reuters/Symbolbild

Facebook kommt seinen Kritikern entgegen und will gegen Hass-Kommentare nach Informationen des «Spiegel» künftig von Deutschland aus aktiv werden. Dabei setzt das Netzwerk auf einen externen Partner, berichtet das Magazin.

Demnach sollen Mitarbeiter einer Bertelsmann-Firma, die Arabisch, Französisch oder Türkisch sprechen, künftig entsprechende Inhalte in dem Facebook-Netzwerk prüfen und schneller löschen können. Insgesamt handle es sich um eine dreistellige Zahl an Kontrolleuren.

«Facebooks Gemeinschaftsstandards verbieten Hass-Reden, Terrorismus sowie bestimmte Gewaltandrohungen und Mobbing», sagte eine Facebook-Sprecherin. Facebook investiere mit wachsender Grösse verstärkt in entsprechende Teams und arbeite mit Partnern in aller Welt, die unter der Leitung der Firmenzentrale in Dublin zusammenarbeiteten.

Zuletzt hatte der deutsche Justizminister Heiko Maas gegenüber sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter mehr Kontrolle gefordert.

10 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Bauert (A. Bauert)
    Facebook: Habe gemeldet, dass einer «muslimische Affen» schrieb in seinem Kommentar zu den Kölner Vorkommnissen. Wurde weder gelöscht noch der Typ gesperrt. Facebook sperrt kaum je einen Kommentar.
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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Facebook & Twitter etc. sind typisch Insturumente geeignet fürs Mobbing. Jeder der da mitmacht müsste genau das wissen.
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  • Kommentar von Erwin Jenni (ej)
    Das ist schon längst überfällig! Was auf facebook möglich geworden ist, geht auf keine Kuhhaut mehr! Diese Seiten triefen vor Hass und Bosheit! Da freut man sich beispielsweise, wenn bei Messerattacken unschuldige niedergestochen werden, oder man organisiert sich dort, um wenig später auf Menschen anderer Religion oder Hautfarbe loszugehen. Facebook hat bei mir längst jeglichen Kredit verloren und sollte selbst für das Fördern von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus bestraft werden!
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    1. Antwort von Ursula Schüpbach (Artio)
      Z.B. Obama hat eine Facebook-Seite. Aber klar besteht er nicht nur daraus. Aber hat er auf seiner Seite je so Dinge zum Besten gegeben, die Sie "hier" anprangern?
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