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International Hat die Konföderierten-Flagge in den USA keinen Platz mehr?

Die Menschen in Charleston versuchen, das Massaker, bei dem ein weisser Rassist neun Afroamerikaner getötet hat, zu verarbeiten. Nun soll auch die Konföderierten-Fahne vor dem Kapitol verschwinden, fordert die Gouverneurin des Bundesstaates. Der Detailhändler Walmart zieht die Konsequenzen.

Legende: Video Konföderierten-Flagge: Ein umstrittenes Symbol in den USA abspielen. Laufzeit 1:37 Minuten.
Aus Tagesschau vom 23.06.2015.

Seit 1962 flatterte die Konföderierten-Flagge auf dem Dach des Parlamentsgebäudes in Columbia, South Carolina. Seit 2000 steht der Fahnenmast mit der Fahne etwas diskreter auf dem Rasen davor. Nicht mehr lange, glaubt Nikki Haley, die republikanische Gouverneurin von South Carolina: «Es ist Zeit, die Fahne zu entfernen. Den Beschluss muss das Parlament fällen.» Wenn es nicht handle, werde sie eine Sondersession einberufen.

Die rote Flagge mit dem mit Sternen geschmückten blauen Andreaskreuz wurde von den Südstaatlern im amerikanischen Sezessionskrieg benutzt. Sie ist für viele Amerikaner, insbesondere Afroamerikaner, ein Symbol der Sklaverei und des Hasses. Der 21-jährige Attentäter, der mit dem Massaker von letzter Woche einen Krieg der Rassen auslösen wollte, posierte auf Fotos mit dieser Fahne.

Der Druck, die Konföderierten-Fahne vom öffentlichen Grund zu entfernen, stieg in den letzten Tagen gewaltig. Wohl deshalb kommt nun die Kehrtwende: «Diese Fahne mag Teil unserer Vergangenheit sein, nicht aber unserer Zukunft», so Haley weiter.

Ins Museum und aus den Walmart-Läden

Im Windschatten der Gouverneurin hat Senator Lindsay Graham, selber aus South Carolina, als erster republikanischer Präsidentschaftsanwärter deutlichere Worte gefunden. Auch er will die Fahne neuerdings ins Museum verbannen. Andere zögern noch oder weichen aus. Sie haben Angst, die wichtigen konservativen weissen Wähler im Bundesstaat zu vergraulen, die die Fahne als Teil ihrer kulturellen Identität sehen.

Derweil kündigte der grösste US-Einzelhändler Walmart an, den Verkauf von Artikeln mit der umstrittenen Flagge zu stoppen, wie ein Sprecher Walmarts bei CNN bekannt gab. Walmart hatte die Flagge selbst und andere Artikel wie T-Shirts oder Gürtelschnallen mit dem Abzeichen im Angebot.

17 Kommentare

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  • Kommentar von R.Bucher, Steffisburg
    An Bart Wakker: Beim Landesstreik von 1918 und bei den Unruhen von Genf 1932 ging die schweizer Armee mit Waffengewalt gegen schweizer Bürger vor, es gab auch Tote. (Landesstreik 3 Tote , Unruhen von Genf 13 Tote) Man sollte die Geschichte nicht vergessen und solche Szenarien nicht ausser acht lassen den die Geschichte wiederholt sich in der Regel immer wieder. Grüsse
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  • Kommentar von Christian Schulthess, 8824 Schönenberg
    Bei mir Zuhause hängt die Südstaaten Flagge ab und zu auch am Mast. Was auch gut so ist. Ich finde die Amerikaner müssen Ihr Waffengesetzt nicht ändern, dass ist auch gut so. Der Schweizerische Schurkenstaat will die Bürger entwaffnen damit er nicht Angst haben muss wenn er seine Bürger schikaniert. Reden hat noch nie was gebracht und schon gar nicht in der Politik.
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    1. Antwort von bart wakker, zürich
      Bürger entwaffnen, lächerlich. Alsob Bürger sich tatsächlich gegen die Armee wehren könnten, oder sollten. Und nur wegen so ein Hirngespinnst, soll man es hinnehmen dass viele Waffen in der Gesellschaft sind, die dauernd Unfälle oder schlimmeres verursachen?
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  • Kommentar von B.Meier, Bern
    Es sei allen das Video "The True South Through My Eyes - HK Edgerton ", auf youtube zu finden empfohlen. Das Leben ist kompliziert...!
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