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Bürgerkrieg in Syrien Heftige Kämpfe in Damaskus

Wolke nach einer Explosion
Legende: Das Viertel Dschobar verbindet Damaskus mit den von Rebellen gehaltenen Gebieten im Osten der Stadt. Keystone/archiv
  • Der Osten der syrischen Hauptstadt Damaskus ist Ziel heftiger Luftangriffe durch die syrische Regierung geworden.
  • Seit dem Morgengrauen werden Stellungen unter Kontrolle der Aufständischen bombardiert.
  • Ziel des Angriffs: Die Islamisten, welche am Sonntag einen Angriff auf Regierungstruppen gestartet haben.

Syrische Regierungstruppen haben sich im Nordosten von Damaskus erneut schwere Gefechte mit Aufständischen geliefert. Nach Informationen der oppositionsnahen Beobachtungsstelle für Menschenrechte gingen die Kämpfe in den Vororten Dschobar und Al-Kabun weiter.

Aus Militärkreisen verlautete, die Armee habe alle am Vortag verlorenen Stellungen zurückerobert. Die Streitkräfte setzten auch die Luftwaffe ein, einige Strassen in von Regierungstruppen kontrollierten Gebieten waren gesperrt.

Rebellen in unter Druck

Die Rebellen hatten nach eigenen Angaben die Regierungskräfte am Sonntag in Dschobar angegriffen, um für Entlastung ihrer Verbände in den Bezirken Al-Kabun und Barsa zu sorgen. Die Armee hat diese vom Stadtteil Ost-Ghuta abgeschnitten, der weiterhin von den Aufständischen kontrolliert wird.

Den Regierungstruppen ist es in den vergangenen 18 Monaten gelungen, die Rebellen sowohl in Damaskus als auch im ganzen Land zurückzudrängen. Sie werden dabei von russischen und iranischen Kräften sowie schiitischen Milizen unterstützt.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Cherubina Müller (Fabrikarbeiterin)
    Die grösste syrische "Rebellengruppe" HTS hat mit der Jaysh al-Farouq (FSA) weiteren Zuwachs bekommen. Gemäss dem amerikanischen Magazin Newsweek hat die HTS nun dazu aufgerufen Amerikaner zu töten; Newsweek: "In an article published by al-Qaeda's An-Nafir newsletter, the jihadists joined Syrian rebel coalitions Tahrir al-Sham...". Wo hört aber die einseitige Berichterstattung unserer Medien aus zweiter/dritter Hand auf und wo beginnt die Unterstützung einer Terrororganisation?
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  • Kommentar von Cherubina Müller (Fabrikarbeiterin)
    Die syrischen "Rebellen" der Tahrir al-Sham haben Vergeltung gegen alle US-Amerikaner angekündigt. Ein Artikel darüber ist heute vom amerikanischen Newsweek-Magazin unter dem Titel:"AL-QAEDA CALLS ON MUSLIMS TO TAKE REVENGE FOR U.S. AIRSTRIKE AGAINST SYRIAN MOSQUE" veröffentlicht worden. Auszug frei ü.: Die Al-Qaida ruft alle Muslime dazu auf Amerikaner mit Gottes Segen zu töten nachdem sie den USA einen tödlichen Luftangriff gegen eine Moschee im Territorium der syrischen "Rebellen" vorwirft.
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  • Kommentar von m. mitulla (m.mitulla)
    Sind denn die Rebellen immer noch "die Guten"? Wer hat hier die Deutungshoheit? Obwohl sie nicht locker lassen im Krieg gegen die Regierung? Wäre es nicht viel eher zu unterstützen, dass der Krieg beendet wird und Neuwahlen stattfinden? Wie würde wohl unsere Regierung reagieren, wenn ihre Armee von bewaffneten Rebellen und Söldnern angegriffen würde??? Hört doch endlich auf mit den Waffenlieferungen an die Terroristen!
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