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Hilfsprogramm verlängert UNO: Nicht alle wollen Syrien weiterhin helfen

Helfer in Syrien entladen einen Lastwagen mit Hilfsgütern.
Legende: Die UNO-Hilfe für Syrien soll weitergehen. Keystone/archiv

Die UNO-Hilfe für Syrien soll über Landesgrenzen und Konfliktlinien hinweg gelten.

In dem vom Bürgerkrieg zerrütteten Syrien sind nach Angaben der UNO rund 13,1 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Der Sicherheitsrat drückte in seiner Resolution «grosse Beunruhigung angesichts der düsteren Lage» aus.

Zwölf Mitglieder des Rates stimmten dafür – drei enthielten sich ihrer Stimme, darunter Russland. Der russische UNO-Botschafter sagte, mit der humanitären Hilfe in Rebellen-Gebieten werde die Souveränität Syriens unterlaufen.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Der Daesh (IS) mag in Syrien und im Irak geschlagen sein, dass Machtvakuum das er hinterlässt wird aber von politisch instabilen Systemen gefüllt. Also vor Ort kein Grund zur Entwarnung. Und auch international nicht. Der Daesh hat bewiesen, dass es nur etwas Hasspropaganda per Internet verbreitet braucht, um verlorene Seelen mit rasenden Minderwertigkeitskomplexen in den Terror zu treiben.
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    1. Antwort von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
      2) Abgesehen davon hat der Daesh auch noch Brüder im Geiste in unzähligen radikalislamischen Gruppen weltweit, wie z. B. aktuell in Myanmar und auf den Philippinen. Viele dieser Gruppen fliegen knapp unter dem Radar der westlichen Geheimdienste. Daher also auch in Europa kein Grund zur Entwarnung.
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  • Kommentar von René Pfeifer (Whistler)
    Nicht vergessen: Es waren die Syrer selbst, die sich diese Situation eingebrockt haben . Syrien wurde von niemandem angegriffen ! Ab einem gewissen Punkt HÄTTE man einsehen müßen, dass die Demonstrationen gegen Assad nichts bringen. Aber nein - - - was ist das Resultat ? Land zerstört , Chef immer noch an der Macht und Russland weitet seinen Einfluss aus. Auseinandersetzungen und Kriege enden NIE so, wie man es sich das vorstellt ; sie folgen einer eigenen Dynamik !
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    1. Antwort von M. Roe (M. Roe)
      Es waren die Oppositionellen die den Krieg angefangen haben. Sie haben Assad provoziert und die ganze Welt fand das in Ordnung. Solange die Oppositionellen nicht aufgeben, wird es keinen Frieden geben. Das sehen wenigstens einige Länder ein und wollen deshalb nicht mehr helfen, denn das ist ein Fass ohne Boden. Die kleine Minderheit der Opposition soll sich endlich damit abfinden, dass die Mehrheit nicht sie sondern Assad wollen. So hat die Mehrheit früher in Syrien in Frieden gelebt.
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  • Kommentar von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
    Und was ist mit den Sanktionen, wurden die aufgehoben? Wäre verrückt, wenn diese nicht aufgehoben wären. Das wäre kriminell.
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    1. Antwort von Cherubina Müller (Fabrikarbeiterin)
      Ein entsetzliches Verbrechen gegen die syrische Zivilbevölkerung ist im Gange. CSI-Schweiz: "Schweizer Sanktionen haben „negative Konsequenzen“ für syrische Bevölkerung, sagt Bundesrat Schneider-Ammann - Die EU folgt Washington und die Schweiz folgt der EU - Die Schweiz trägt die Sanktionen gegen Syrien vollumfänglich mit. Das stellt die Schweizer Neutralität, den Freihandel und eine lange humanitäre Tradition in Frage. Denn unter den Sanktionen leidet vor allem die syrische Zivilbevölkerung."
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