Hillary Clinton wirft China Datenklau vor

Die ehemalige Aussenministerin und US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton wirft China vor, in Amerika alles zu hacken, was sich nicht bewege. Doch nicht nur vor China warnte Clinton – auch vor dem Iran scheint sie sich zu fürchten.

Porträt von Hillary Clinton.

Bildlegende: Fürchtet sich vor China und dem Iran: US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton. Keystone

Die US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton wirft China den Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen und Regierungsinformationen vor. Die ehemalige US-Aussenministerin und Senatorin sprach im US-Bundesstaat New Hampshire über Aussen- und Sicherheitspolitik.

«USA müssen auf Hut sein vor China»

China versuche, «in Amerika alles zu hacken, was sich nicht bewege», sagte Clinton auf der Wahlkampfveranstaltung. Die USA müssten auf der Hut sein.

Eine Gefahr sieht Clinton weiterhin im Iran, auch wenn es zu einer Einigung in den derzeit laufenden Verhandlungen über ein neues Atomabkommen mit dem Land kommen sollte. Die Aggressivität Teherans werde nicht enden und der Iran werde weiterhin Regierungen in der Region und woanders destabilisieren, ist Clinton überzeugt.

Clinton hatte im April ihre Bewerbung für die Präsidentschaft angekündigt. Die frühere First Lady gilt als aussichtsreichste Kandidatin der Demokraten.

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