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International «Hillary ist meine Freundin»

Zum ersten Mal im diesjährigen US-Wahlkampf sind Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton und First Lady Michelle Obama zusammen aufgetreten. Dabei beantwortete Obama eine oft gestellte Frage.

Legende: Video «Erster Auftritt von Michelle Obama und Hillary Clinton» abspielen. Laufzeit 1:38 Minuten.
Aus Tagesschau Nacht vom 27.10.2016.

Der Spruch «Stronger Together (Zusammen stärker)» prangt auf Fähnchen, am Rednerpult und auch sonst überall in der Veranstaltungshalle in Winston-Salem (North Carolina). Dort hat sich das bisher grösste Publikum eingefunden, das in diesem Wahlkapf je eine Veranstaltung Clintons besucht hat. Nur um eines zu sehen: Den ersten gemeinsamen Auftritt von Michelle Obama und Clinton im diesjährigen Rennen ums Weisse Haus.

«Ja, Hillary Clinton ist meine Freundin», beantwortete Obama während des Auftritts eine vielgestellte Frage – und herzte die Präsidentschaftskandidatin vor laufenden Kameras innig. Sie wolle jemanden im Weissen Haus sehen, der «Frauen wertschätzt und respektiert», begründete Obama ihre Wahlwerbung.

Und die First Lady rief die Wähler der Demokraten eindringlich zur Stimmabgabe auf: «Ihr geht raus und wählt! Jetzt, sofort!», rief sie den tausenden Zuhörern an der Kundgebung zu. «Die Wahlbeteiligung ist, was zählt!»

Hilfe dringend nötig

Auch Clinton war voll des Lobs: Trump könne vom Michelle Obama lernen, wie man Familienmitglieder von Soldaten unterstütze, statt sie zu geringschätzen, so Clinton mit Verweis auf die muslimische Familie Khan, deren Sohn im Irakkrieg ums Leben kam. Obamas Stimme werde in diesem Wahlkampf «mehr als je zuvor» gebraucht.

14 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Offenbar sind sich die Linken in den USA doch nicht so ganz sicher, dass die nächste Präsidentin Clinton heissen wird! Nur so muss man die "gesetzeswidrige Einmischung" in den Wahlkampf, der Ehefrau von Obama, erklären! Ich hätte den US-Bürger(innen) wirklich eine andere Auswahl an Kandidaten gewünscht! Nun, es ist wie bei uns in den Gemeinden: Meistens kandidieren nur Leute "aus der zweiten Garde" und nicht die Fähigsten!
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  • Kommentar von Susanne Lüscher (Lol)
    Dass sich die Obama's in den Wahlkampf einmischen zeigt, wie sehr der normale US-Bürger gegen die Clinton ist. Der noch-amtierende Präsident und Anhang dürften sich eigentlich gar nicht einmischen. Dass diese No-Go nicht beachtet wird lässt tief blicken.
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  • Kommentar von Hans Fürer (Hans F.)
    Merkwürdig, wie viele Schweizer auf Hillary Clinton herumhacken, egal was sie sagt und tut, derweil selbst die schlimmsten Verfehlungen, Biertischsprüche und Mängel von Trump mit einem verständnisvollen Augenzwinkern verniedlicht oder einfach als Lügen abgetan werden, ganz so, wie das Trump himself tut. Die Wahlkampfunterstützung von Michelle Obama ist jedenfalls ehrlicher als es die Beschuldigungen des zwielichtigen Assenge sind, die auf Eigeninteressen zurückgehen.
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    1. Antwort von Martin Brunner (Frontal)
      @ Fürer, wer sagt denn dass das alles Schweizer sind? In diesem Forum tummelt sich eine Gruppe von bezahlten Russlandschreiber die vehement immer gegen die allgemeine Meinung schreiben.
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    2. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Herr Brunner, dann sprechen Sie doch mal die Namen Ihres Verdachtes aus. Wer hier öffentlich schreibt, wandert auch ins Internet zu Google.
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