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International Historische Friedensvereinbarung für Kongo

Seit beinahe zwei Jahrzehnten kämpfen Armee und Rebellen im Osten Kongos in einem blutigen Krieg. Auch die Nachbarländer, so sind Experten überzeugt, spielen dabei eine unrühmliche Rolle. Umso bedeutender könnte das Abkommen sein, das nun von elf afrikanischen Staaten unterzeichnet wurde.

Elf zentral- und südafrikanische Länder haben ein Friedensabkommen unterzeichnet, das den seit zwei Jahrzehnten andauernden Konflikt in der Demokratischen Republik Kongo beenden soll.

«Neue Ära»

An der Zeremonie in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba nahmen unter anderem die Staats- und Regierungschefs von Ruanda und Uganda teil. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon sprach von einer «neuen Ära» für den Kongo. 

Kongos Präsident Joseph Kabila sagte: «Wir sind ein friedliebendes Land und werden unseren Verpflichtungen nachkommen.» Er hoffe, fügte er hinzu, dass die Unterzeichnerstaaten das gleiche tun werden. In dem Abkommen erklären die beteiligten Länder, dass sie sich nicht mehr in die Konflikte der Nachbarn einmischen und keine Rebellengruppen unterstützen werden. 

Die Rolle der Nachbarländer

Im Osten Kongos liefern sich die Armee und Rebellen seit Monaten blutige Gefechte. Die Rebellen der M23 hatten im November vorübergehend die wichtige Provinzstadt Goma erobert. Der Konflikt hat bereits geschätzte 500'000 Menschen in die Flucht getrieben. Kenner beschuldigen die Nachbarländer Ruanda und Uganda, die Rebellen zu unterstützen. Beide Länder weisen den Vorwurf zurück.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Harald Girschweiler, 9500 Wil SG
    M23 und die Mai-Mai Rebellen sind weiterhin im Busch aktiv und setzen weiter auf Terror. Die jetzt plazierten "Friedenssignale" sind lediglich Taktik um die UNO zu beruhigen. Bis es den Nachbarländern des Kongo um die "Grand-lacs" wieder ins Kalkül passt die diversen Rebellengruppen wieder aktiver in Erscheinung treten zu lassen.
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