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Historischer Handschlag Südkoreas Präsident reicht Kim Jong Uns Schwester die Hand

Legende: Video Freundlichkeiten zwischen Nord- und Südkorea abspielen. Laufzeit 1:15 Minuten.
Aus Tagesschau vom 09.02.2018.
  • Während der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Pyeogchang haben sich der südkoreanische Präsident Moon Jae In und die nordkoreanische Regierungsvertreterin Kim Yo Jong die Hand gereicht.
  • Kim Yo Jong ist die Schwester des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Un.
  • Auch US-Vizepräsident Mike Pence sass bei der Eröffnungszeremonie auf der VIP-Tribüne.

Zuvor waren die Athleten Nord- und Südkoreas unter der koreanischen Einheitsflagge ins Olympiastadion eingelaufen. Daraufhin entzündete die südkoreanische Eiskunstläuferin Kim Yuna die olympische Flamme.

Chong Su Hyon aus Nordkorea und Park Jong Ah aus Südkorea aus der gemeinsamen koreanischen Eishockeymannschaft der Frauen, stiegen zudem Hand in Hand die lange Treppe des Olympiastadions hinauf. Es war der Höhepunkt der Eröffnungsfeier der 23. Olympischen Spiele in Südkorea.

So nah und doch so fern

IOC-Präsident Thomas Bach eröffnete in seiner Rede die Olympischen Spiele denn auch unter dem Motto «Frieden in Bewegung» und sprach von der «einenden Kraft» des Sports. Passend dazu sagen koreanische Künstler «Imagine» von John Lennon.

Aufgefallen ist die Sitzordnung auf den Tribünen. Ziemlich nahe beieinander sitzen Kim Yo Jong und der amerikanische Vize-Präsident Mike Pence.

In vorderer Sitzreihe Mike Pence, gleich dahinter Kim Jong Uns Schwester
Legende: Keystone

11 Kommentare

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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    Welches Land führt mehr Kriege als die USA? Um zu bekommen was sie wollen, setzen sie wie kein anderes Land ihre Geheimdienste ein, ohne jegliche Skrupel. Ihre Taten im WW2 gegen Hitler und die Nazis sind ohne Zweifel lobenswert. Aber aus Dankbarkeit dafür, muss man denen nicht alles bis zum „Sankt-Nimmerleins-Tag“ durchgehen lassen.
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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    Sollen die doch mal Essen gehen. Die Koreaner können ohne Hilfe von außen zueinander finden. Vor allem ohne die Amis!!
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    1. Antwort von Bruno Muller (onurb)
      Charly, ihre Kommentare richten sich konstant gegen die Amis. Wenn sie aber die Geschichte kennen würden, wüsten sie aber auch, dass der Koreakrieg von den Russen angezettelt wurde und von China anfänglich passiv und später aktiv unterstützt wurde.
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    2. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      "Frommer Wunsch", aber letztlich wird es ohne Amerikaner (inkl. Verbündete), Chinesen und Russen keine Wiedervereinigung geben können. Das war ja auch bei Deutschland so. Zudem sind die beiden politischen System in Korea so unterschiedlich, dass da ziemlich viel "zerschmettert" werden müsste, vorallem das nordkoreanische Juche-Regime ist ein gewaltiges Problem. Froh sein kann man, wenn es fuer das einfache Volk in Korea zwischenmenschliche Erleichterungen über die DMZ hinweg geben könnte.
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    3. Antwort von Karl Kirchhoff (Charly)
      @Muller, genauso konstant kritisiere ich Putin und seine Vasallen. Nur sind die Russen deutlich harmloser als die Amis.
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    4. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      eine Wiedervereinigung ist bestimmt noch Utopie. Aber ein kleinet Schritt durch Gespräche, kann ein Hoffnungsschimmer für eine etwas bessere Beziehung sein. Jetzt sollte sich niemand einmischen, weder Ost noch West.
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  • Kommentar von Ueli von Känel (uvk)
    Hoffentlich ist das ein Zeichen einer Annäherung v.s. von Nordkorea - auch für die Zeit nach den olympischen Spielen.
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