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#Penelopegate «Ich bin niemals seine Assistentin gewesen»

Ein Interview aus dem Jahr 2007 bringt François Fillon noch mehr in Bedrängnis, die Twitter-Gemeinde freuts.

Legende: Video Präsidentschaftskandidat Fillon unter Druck abspielen. Laufzeit 00:44 Minuten.
Aus 10vor10 vom 02.02.2017.

Penelope Fillon, die Frau des konservativen Präsidentschaftskandidaten, legt in einem Interview, Link öffnet in einem neuen Fenster aus dem Jahr 2007 nahe, dass sie nie für ihren Mann gearbeitet hat. Zu diesem Zeitpunkt soll sie bereits über vier Jahre als Parlamentsmitarbeiter bezahlt worden sein. Die französische Justiz ermittelt wegen Veruntreuung.

Die wenigen Worte des bisher unveröffentlichten Interview könnten die Kandidatur von Fillon wesentlich gefährden. Links und rechts reibt man sich die Hände. In den sozialen Netzwerken blühen die Reaktionen unter den Hashtags #PenelopeGate, Link öffnet in einem neuen Fenster und #EnvoyeSpecial, Link öffnet in einem neuen Fenster, mit traditionell französisch-satirischer Note.

François Fillon war bis anhin immer der Saubermann in der französischen Politik und hat mit diesem Attribut seine Wähler überzeugt oder zumindest überzeugen wollen. Dies wird ihm nun zum Verhängnis. Die Twittergemeinde arbeitet seine Social-Media-Kanäle ab, zum Beispiel: «In 30 Jahren ist mein Name nie mit unethischem Verhalten assoziert worden.»

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Joel Busch (Joel)
    Bei der letzten Story habe ich noch vorgerechnet, dass das knapp 10'000 Brutto Monatslohn sind und es sich nicht lohnt den Kopf darüber zu zerbrechen ob sie vielleicht etwas zu viel bezahlt wurde. Aber jetzt präsentiert sich die Situation so, dass das Geld offenbar ohne Gegenleistung bezahlt wurde. Das ist sehr verdächtig und ohne gute Erklärung muss man wohl für den Moment davon ausgehen dass Fillon Gelder veruntreut hat.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Ein Saubermann-Image ist oft gefährlich. Es bietet sehr viel Angriffsfläche. Lieber ein realistisches Bild projizieren. Das mögen und glauben die Wähler viel eher. Berlusconi als Extrembeispiel oder Sarkozy als ebenfalls belastet kamen bei den Wählern weit besser an. Natürlich hat alles seine Grenzen. Doch ein "menschlicher" Politiker, der auch Fehler begangen hat, hat meist grössere Chancen und ist glaubwürdiger.
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    1. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Der Trump haben sie noch vergessen
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