Ikeas Mandeltorten haben zu viele Bakterien

Schon wieder muss Ikea Nahrungsmittel aus dem Verkehr ziehen, weil nicht nur drin ist, was drin sein soll: Chinesische Tester haben unzulässig viele Bakterien in Ikeas Mandeltorte gefunden. Die Schweiz ist nicht betroffen.

Torte

Bildlegende: Der Verkauf dieser Torten des Typs «Taarta Chokladkrokant» wurde gestoppt. Ikea

Die Möbelkette Ikea hat erneut ein Nahrungsmittel aus dem Handel genommen. Weil in Mandelkuchen im chinesischen Shanghai Kolibakterien entdeckt worden waren, stoppte das schwedische Unternehmen in 23 Ländern den Verkauf des Kuchens.

Die Schweiz sei nicht betroffen, sagte Ikea-Mediensprecher David Affentranger auf Anfrage von SRF News Online. «Es hat zu keinem Zeitpunkt ein Gesundheitsrisiko bestanden», fügte er hinzu. Man habe die zwei betroffenen Produktenummer mit den Torten im Restaurant verglichen. Im Shop selbst wurde die Torte nie zum Verkauf angeboten.

Nicht der erste Rückruf

Der chinesische Zoll habe bereits im November 1800 Torten des Typs «Taarta Chokladkrokant» aus dem Verkehr gezogen, teilte die Möbelkette weiter mit. Die chinesische Zeitung «Shanghai Daily» berichtete, die Behörde für Qualitätssicherung in der Volksrepublik habe in den Torten eine überhöhte Konzentration von so genannten coliformen Bakterien gefunden.

Die Torten seien niemals in die Läden gelangt, sagte eine Ikea-Sprecherin in Stockholm. Ikea hatte bereits letzte Woche in 22 Ländern die Fleischklösschen «Köttbullar» aus dem Verkauf genommen, weil in Proben Spuren von Pferdefleisch entdeckt worden waren.