Zum Inhalt springen

International In die Werkstatt: Ford und Fiat Chrysler rufen Autos zurück

Fiat Chrysler und Ford müssen in Nordamerika zusammen fast zwei Millionen Fahrzeuge zurückrufen. Gründe sind defekte Schalter respektive Airbag- und Tür-Probleme.

Bei Fiat Chrysler sind wahrscheinlich 780'000 Kleinbusse von einer Brandgefahr betroffen. Ursache sind defekte Schalter. Es seien 36 Fälle von Überhitzung bekannt, teilte der Konzern am Freitag mit. Wie oft dies zu einem Brand geführt hat, wollte ein Sprecher nicht sagen.

Verletzte habe es nicht gegeben. Betroffen sind Fahrzeuge der Baujahre 2010 bis 2014, die überwiegend in Nordamerika verkauft wurden.

Ein silberner Ford-Wagen, es ist das vom Rückruf betroffene Modell. Dahinter ein grosses Ford-Logo, es steht offenbar in einer Garage.
Legende: Soll Probleme mit den Airbags haben: der Ford C-Max Hybrid. Keystone

Auch Ford muss Autos zurückrufen

Auch Ford muss in Nordamerika 750'000 Autos in die Werkstätten zurückrufen. Grund sind mögliche Airbag- und Tür-Probleme. Bei den Fahrzeugen vom Typ Escape und C-Max-Hybrid könne es dazu kommen, dass aufgrund eines Software-Fehlers Airbags nicht funktionieren, teilte der Konzern mit.

Zudem könne die Tür-Verriegelung fehlerhaft sein, wodurch sich die Tür während der Fahrt öffnen könne. Die meisten der zurückgerufenen Autos müssen Ford zufolge auf beiden Probleme hin untersucht werden. Unfälle oder Verletzte habe es durch die Defekte nicht gegeben.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Ch. Gerber, Basel
    Zitat: ...dass aufgrund eines Software-Fehlers Airbags nicht funktionieren... Ähm, Software-Fehlers? Ein Airbag ist doch unabhänig, d.h. per Stromkreis aktivier resp. deaktivierbar (Schluessel). Sonst ist ein Airbag doch unabhängig. Gut in Modernen Fahrzeugen kann man den Zustand von Airbags auslesen, doch das die per Software an deren Funktion gestört werden können, sorgt mich. Dann kann man diese per Virus auch per Software auslösen... Ich fahre lieber niemals ein Windows Betriebssytem Auto.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von E.Beier, Hannover
    Meine freie Meinung: Gewinnmaximierung durch sogenannte Rückrufaktionen ! Ob Ford oder Toyota Millionen Autos oder andere Hersteller ( eigentlich dessen Besitzer) "zurückholt" Ja, der Kunde soll in die Werkstatt kommen.Dann wird netterweise den Kunden gesagt, das ja auch das und das eigentlich am Auto gemacht werden müßte. Zusätzliche Reparaturen werden auf Kosten des Kunden generiert. So und das mal 2 Millionen Kunden macht z.b. bei nur 500 Euro 1 Milliarde Euro mehr Umsatz aus ! Ein Skandal!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Peter Müller, Rom
    hmmmm, in Europa heisst der Ford Escape, Ford Kuga, genau Baugleich. Was ist damit? Oder zeigt sich einmal mehr, dass sich die Konzerne nur in den USA zu Rückrufaktion durchringen, weil es da harte Strafen geben kann? Schon jemals in Europa erlebt, dass nach einem Autounfall technisches Versagen in betracht fezogen wird? Nein, es ist immer der Fahrer schuld
    Ablehnen den Kommentar ablehnen