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International Indien: Vergewaltigungsprozess fortgesetzt

Am zweiten Verhandlungstag im Falle der vergewaltigten Schweizer Touristin hat das Gericht weitere Zeugen befragt. Die Angeklagten selbst erklären sich auch weiterhin für unschuldig.

Sechs Männer sollen eine Schweizer Touristin in Indien vergewaltigt haben. Der Prozess gegen sie läuft. Der dritte von 30 Zeugen sei vor dem Amtsgericht in der Stadt Datia erschienen, sagte der zuständige Ermittlungsbeamte.
 
Nun solle regelmässig getagt werden. Die Verhandlung hatte am Samstag begonnen, nur zwei Wochen nach der Gruppenvergewaltigung der 39jährigen Schweizerin vor den Augen ihres Partners im zentralindischen Bundesstaat Madhya Pradesh.

Das Schweizer Paar hat bereits vor einigen Tagen das Land verlassen. Zuvor hatte es in einem Brief an das Gericht appelliert, zwar eine gerechte Strafe auszusprechen – darin allerdings explizit die Todesstrafe abgelehnt.

Die Angeklagten im Alter von 20 bis 25 Jahren erklärten sich für nicht schuldig. Im Falle einer Verurteilung drohen ihnen Haftstrafen zwischen 20 Jahren bis lebenslänglich.

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