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International Indisches Mädchen stirbt nach brutalem Missbrauch

Trotz neuer Gesetze: Die Gewalt an Frauen in Indien lässt nicht ab. Auch der jüngste Fall zeugt grosser Grausamkeit.

Erst versuchten zwei Männer ein elfjähriges Mädchen in Indien zu vergewaltigen. Als sie sich wehrte, überschütteten die Täter sie mit Kerosin und zündeten sie an. Mit schweren Verbrennungen wurde sie ins Spital gebracht. Wenig später erlag sie ihren Verletzungen. Der Vorfall ereignete sich bereits am Mittwoch. Doch er kommt erst jetzt ans Licht.

Einen 18-jährigen Verdächtigen konnte die Polizei bereits festnehmen, berichtet die «Times of India». Er und ein Komplize, der noch auf der Flucht sei, seien noch von dem Opfer benannt worden. Der Verdächtige wies die Vorwürfe des Mädchens nach Angaben der Zeitung zurück. Sein Komplize, und nicht er, soll das Mädchen mit Kerosin übergossen und angezündet haben.

Die Tat habe sich unweit des Wohnhauses des Mädchens bei Kalkutta ereignet. Trotz verschärfter Gesetze lasse die Gewalt gegen Frauen und Mädchen in Indien nicht nach, sagten Aktivisten. Sexuelle Gewalt ist seit der tödlichen Gruppenvergewaltigung einer Studentin in einem Bus in Neu Delhi im Dezember ein viel diskutiertes Thema.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Beppie Hermann, Bern
    Die biol.Wurzeln werden immer wieder durchschlagen.Kaum eine menschl.Verhaltensstruktur ist unseren Verwandten fremd.Vergewaltigung,Fremdgehen,Mord,Imponiergehabe wie Brustklopfen,Kraftmeierei,Sportwagen...Wille+Auswahl des Männchens ist natürlicherw. idR Weibchensache.Irgendwann nach der Abspaltung wurden sich Männer ihrer Muskelstärke,aber auch ihrer psych.Unterlegenheit bewusst.So entstanden wohl Religionen>rel.Kulturen,Patriarchate.Von diesen Ketten man(n)sich endlich befreien sollte.
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  • Kommentar von JP.Simon, Nietzscheaner, Bern
    Wenn ich über den Daumen gepeilt in die Welt schaue, sehe ich in der Hauptsache 3 Übel, die die Menschheit besonders geknechtet hat u. heute noch knechtet. Antisemitismus, Zinsknechtschaft u. eben Frauenunterdrückung bzw. Patriachat dessen Entstehung 'Am Anfang die Dummheit war'. Diese Ü. zeichnen sich durch eine unvorstellbare Brutalität aus. Diese konnte sich nur dadurch ausbilden, weil die Ü. zu idealisierten+in sich schon immer fertige Dogmen waren, wider dem Leben, was eben Leben ist.
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  • Kommentar von M. Gfeller, Bern
    Als missbrauchtes Kind (mit 6 Jahren) und vergewaltigte Frau (mit 22) und mittlerweile schon lange in Therapie verfolge ich solche Dinge sehr genau. Hass und Rachegefühle bringen einem die körperliche Unversehrtheit nicht zurück ausserdem heilen sie auch keine Scham und Schuldgefühle. Ich arbeite daran den Tätern zu vergeben auch wenn alles schon verjährt ist. Aufklärung tut Not über die Folgen die da sind Dissoziative Störungen und PTBS.
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