Zum Inhalt springen

International Innenminister und US-Politiker beraten über Kampf gegen Terror

In Paris sind Innenminister mehrerer EU-Staaten und Vertreter der US-Regierung zu Beratungen zusammengekommen. Im Zentrum der Gespräche steht die engere Zusammenarbeit von Geheimdiensten und der Informationsaustausch über westliche Dschihadisten.

Legende: Video Politik berät über Konsequenzen aus Attentat abspielen. Laufzeit 1:44 Minuten.
Aus Tagesschau vom 11.01.2015.

An den Beratungen im französischen Innenministerium nehmen unter anderem der deutsche Innenminister Thomas de Mazière, US-Justizminister Eric Holder und Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve teil.

Laut Cazeneuve geht es um «einen Austausch über die gemeinsame Herausforderung, die die Terroristen für uns bedeuten.» Vor allem auch als Reaktion auf den Anschlag auf die Satire-Zeitschrift «Charlie Hebdo».

Kampf gegen Propaganda

Im Mittelpunkt stehen unter anderem eine engere Zusammenarbeit der Geheimdienste, der Kampf gegen islamistische Propaganda und ein besserer Informationsaustausch über westliche Dschihadisten. Die Minister wollen bei dem Treffen auch ihre Solidarität mit Frankreich nach der blutigen Anschlagsserie der vergangenen Tage zum Ausdruck bringen.

Grosskundgebung in Paris

Mit einer machtvollen Demonstration gegen religiös motivierten Terrorismus wollen hunderttausende Menschen aus aller Welt heute in Paris ein Zeichen der Solidarität mit den Opfern der Anschlagswelle setzen.

Etwa 40 Staats- und Regierungschefs werden auf Einladung des französischen Staatspräsidenten François Hollande zu der beispiellosen Grosskundgebung erwartet. Auch die Schweizer Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga wird zugegen sein. SRF berichtet live von der Grosskundgebung in einer Sondersendung und auf SRF online.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

14 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Christa Wüstner, Reinach
    Frau Leuenberger/Biel. Habe Ihre letzte Antwort nicht mehr gefunden, aber ich wollte Ihnen Antworten. Die "Besserwisser"wird es immer geben. Sie nehmen keine andere Meinung an, Kritik schon gar nicht. Da gibt es nur ab in die rechte oder linke Schublade und noch ein paar Angriffe als Geschenk dazu.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von olga frick, triesen
    Ich frage mich wieso obama oder John Carey nicht an diesem äusserst wichtigen kunggebung nach paris gekommen sind.ich glaube wir wiessen es fast alle
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von fritz mustet, zurich
    Wie üblich, die Verursacher des Hasses der Terroristen beraten über deren Bekämpfung. Ich glaube wir können heute mit Gewissheit sagen das es den USA weder in Syrien, noch in Afghanistan oder im Irak um Demokratie ging. Es geht dem Westen nicht um Menschenrechte sondern um Schürfrechte. Das diese Menschen einen Hass gegen uns entwickeln ist logisch, leider treffen diese fehlgeleiteten Terrorverbrechen immer nur das Volk.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von m.mitulla, wil
      @f.mustet. Das sehe ich ein bisschen anders. Ich denke, dass die Schuldigen in erster Linie die Terroristen sind. Natürlich gibt es verschiedene Umstände, die ein Verhalten fördern oder mindern - ich finde aber, die Tatsachen nicht komplett verdreht werden sollten.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von fritz mustet, zurich
      Für die jetzigen Toten sind sicher diese Terroristen verantwortlich und es ist abschäulich was sie tun. Der Ursprung dieser Gewaltspirale liegt aber in der aggressiven ausbreitungspolitik des Westens. Die USA hat 100tausende kampfwillige Islamisten in Afghanistan gegen die Russen geschickt, diese beissen jetzt zurück. Da sie in einem zerstörten Land zurück blieben. Mit der Schuldfrage kommen wir aber nicht weiter. Der Mensch muss und wird lernen zu vergeben.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Christa Wüstner, Reinach
      Der Mensch muss nicht lernen zu vergeben wenn es um Terrorismus geht. Zu vergeben und vielleicht noch zu Schw eigen bestärkt die Täter. Ich könnte auch nicht vergeben, denn einen anderen Menschen zu töten ist die. abscheulichste Tat die es gibt. Auch zu Schweigen würde als Anerkennung der Taten aufgenommen
      Ablehnen den Kommentar ablehnen