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International Inside Nordkorea: Hinter den Kulissen der Diktatur

SRF-Asienkorrespondent Pascal Nufer hatte als einer der wenigen Journalisten die Gelegenheit, durch Nordkorea zu reisen. Dabei traf er den Chef einer Schweizer Hilfsorganisation und ging der Frage nach, ob denn die Militärdiktatur wirklich humanitäre Hilfe braucht.

Legende: Video Hinter den Kulissen der Diktatur abspielen. Laufzeit 5:46 Minuten.
Aus 10vor10 vom 10.10.2014.

Nordkorea, das ist das Land, das sich wie kaum ein zweites von der Welt abschottet. Bilder aus dem Inneren des Landes bleiben deshalb Mangelware. Und Pascal Nufer weiss nach seiner Reise auch warum. Keiner solle die Armut sehen, vermutet er, die Dörfer ohne Strom und Wasser.

Obwohl Nufer sich relativ frei bewegen kann, sind ständig zwei Aufpasser an seiner Seite. Mit Einheimischen in Kontakt zu kommen sei deshalb schwierig. Denn «sie dürfen nicht mit uns Journalisten reden», so Nufer.

«Je weiter wir ins Land fuhren, umso schlechter wurden die Strassen, die Dörfer ärmlicher.» Laut Nufer wollten die Aufpasser nicht, dass er zu viel Armut zeige. «Wir sollten Nordkorea schön darstellen.»

Auch aus diesem Grund durfte Nufer in Pjöngjang das Prunkstück des Landes in aller Ausführlichkeit filmen: Nordkoreas einzige U-Bahn. Es ist das erste und einzige Mal, dass der Korrespondent so etwas wie Alltag in Nordkorea spürt.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von W. Helfer, Zürich
    P. Nufer traf den Chef einer CH-Hilfsorganisation u ging der Frage nach, ob... Ja und wo sind jetzt die Antworten dieser Hilfsorganisation? Was in diesem Artikel steht, haben wir schon x-mal gelesen. Wäre viel interessanter gewesen mal aufzuzeigen, wie das Volk unter den weltweiten Sanktionen leidet.
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  • Kommentar von S. Petrovic, Luzern
    In fremde Land zu reisen mit dem aufgabe nur über negative sachen zu berichten das ist schlimmste propaganda. Man kann auch negatives finden in der Schweiz oder im jede andere Land.
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    1. Antwort von Hans Koller, Basel
      Komm, gehen sie nach Nordkorea. Wohnen sie dort und dann schreiben sie nochmals solch einen Unsinn. Sorry aber es nervt langsam echt diese naiven Kommentare hier vom Sofa aus der so gemütlichen Schweiz.
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    2. Antwort von Manuel Bernahrd, Bremgarten
      Vielleicht sollten Sie sich mal mit dem Thema genauer auseinandersetzen. Nordkorea ist ein Paradebeispiel für Propaganda! Alles Gute haben sie dem Führer zu verdanken und alles Schlechte der USA. Die Geschichtsbücher werden zu Gunsten Nordkoreas abgeändert usw. Und ach ja genau, die WM 2010 haben selbstverständlich auch die Nordkoreaner gewonnen. Was für eine Freude! Was würden Sie den positives aus Nordkorea berichten? Etwa die inszenierte Fröhlichkeit der Bevölkerung?
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  • Kommentar von Michael Müller, Deutschland
    Ich hoffe mal, ihr Asienkorrespondent hat für den "Bericht" nicht noch Geld bekommen? Denn das, was da an Info verbreitet wird, hätte man auch von zu Hause aus, via Internet recherchieren können. Tausendmal gelesen. Überflüssig!
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