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Mega-Zirkus entlässt fast 3500 Mitarbeiter
Aus SRF News vom 30.06.2020.
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Insolvenzschutz beantragt Cirque du Soleil entlässt fast 3500 Mitarbeiter

  • Cirque du Soleil hat an seinem Sitz in Kanada Gläubigerschutz beantragt.
  • Der kanadische Entertainment-Konzern entlässt vorerst rund 3480 Mitarbeiter.
  • Es sei eine Folge der «immensen Störungen und aufgezwungenen Einstellungen von Shows» aufgrund der Coronakrise, teilte das Unternehmen mit.

Cirque du Soleil will seine Schulden mithilfe der kanadischen Regierung und von bisherigen Beteiligungsgesellschaften umschichten. Man wolle einen Plan entwickeln, wie der Betrieb wieder aufgenommen werden könne, sobald die weltweite Corona-Pandemie das erlaube.

Die bestehenden Aktionäre würden in eine Lösung der Finanzprobleme eingebunden. Eine aktuelle Idee sieht vor, dass die Beteiligungsgesellschaften rund 300 Millionen US-Dollar an liquiden Mitteln bereitstellen und dafür die Vermögensgegenstände des Unternehmens übernehmen.

Trapezkünstler
Legende: Für viele Artistinnen und Artisten hat es sich in den Shows von Cirque du Soleil ausgeturnt. Keystone

Die Gebote beinhalteten auch die Absicht, die Mehrheit der gekündigten Mitarbeiter wieder einzustellen, sobald es das wirtschaftliche Umfeld erlaube. Ein Gericht in Québec werde den Antrag erörtern, teilte Cirque du Soleil weiter mit.

Eingestellter Betrieb

Wegen der Coronakrise waren die Produktionen im März weltweit vorübergehend eingestellt worden.

Das Management musste entschlossen handeln, um die Zukunft des Unternehmens zu schützen.
Autor: Daniel LamarrePräsident und Co-CEO

Die Aufführungen sind bis Ende August 2020 ausgesetzt. In den letzten 36 Jahren war Cirque du Soleil eine äusserst erfolgreiche und profitable Organisation, sagte Co-CEO Daniel Lamarre. Aber: «Mit null Einnahmen seit der erzwungenen Schliessung all unserer Shows musste das Management entschlossen handeln, um die Zukunft des Unternehmens schützen.»

SRF 4 News; 30.6.20; 7:30 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Semat Özen  (Semat)
    Man könnte meinen, ohne tv-&streamingeinnahmen würde nichts bringen. Die hälfte der Welt sitzt vor der Röhre. Aus irgendeiner Grund wollte das Management, wohl nicht machen.
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  • Kommentar von Thomas Steiner  (Thomas Steiner)
    Eine Allianz aus SVP, FDP und CVP hat in der letzten Session die Hilfen für schweizer Künstler gestrichen, darum werden viele umwerfende schweizer Shows auch pleite gehen. Bitte bei den nächsten Wahlen noch daran denken, was die bürgerlichen Parteien von schweizer Kultur und Traditionen halten, nähmlich nichts!
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    1. Antwort von Lukas Gubser  (Mastplast)
      Es sind aber nicht die bürgerlichen die fordern alle Kulturanlässe wegen 10-60 Fällen pro Tag noch womöglich Jahre zu verbieten. Die Künstler wollen Arbeit nicht Nothilfe, dies gilt übrigens auch für ältere Arbeitnehmer.
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    2. Antwort von Patrik Müller  (P.Müller)
      Eigenartigerweise kenne ich Künstler die nicht unbedingt linkes Gedankengut teilen. Da ist dann von der in der Szene oft beschworenen und propagierten Solidarität und Toleranz auch herzlich wenig zu spüren. Es liegt wohl nicht nur an den Parteien.
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