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International Iran lässt Muskeln spielen

Die iranische Marine hat ein Manöver im Gebiet der Strasse von Hormus begonnen. Schiffe wurden aufgefordert, das Gebiet bis zum 3. Januar zu meiden.

Ein iranisches Kriegsschiff (reuters/archiv)
Legende: Der Moment für iranische Militärübungen ist heikel, der Ort nicht minder. Die Strasse von Hormus gilt als «Öl-Autobahn». Reuters/Archiv

Das Staatsfernsehen berichtete, an der Übung seien Kriegsschiffe, U-Boote, Kampfflugzeuge und Luftkissenboote beteiligt.

Das Manöver erstreckte sich dem Bericht zufolge über eine Fläche von 400'000 Quadratkilometern, von der Strasse von Hormus bis zum Indischen Ozean.

Legende: Video Iranisches Staatsfernsehen zum Manöver (Originalkommentar) abspielen. Laufzeit 0:18 Minuten.
Vom 28.12.2012.

Der Iran hat angesichts westlicher Sanktionen gedroht, die Strasse von Hormus, durch die ein Fünftel der weltweiten Öllieferungen transportiert werden, zu schliessen. In jüngster Zeit wiederholte die Regierung die Drohung allerdings nicht.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Manöver mit alter Kriegsware... das dürfte wieder ein schallendes Gelächter von Washington bis Tel Aviv auslösen. Der kriegslüsterne Iran scheint keine Gelegenheit auszulassen, sich weiterhin selber ins Abseits zu stellen. Weiter so!
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  • Kommentar von Gisella von Rohr, Adliswil
    Ja und das Recht hat der Iran auf seiner Seite. Nach Genfer Seerechtskonventionen darf er die Seestrasse sperren. Mit der UNO hat der Iran ein Seerechtsabkommen unterschrieben, jedoch ratifiziert wurde es seitens des Iran nie und ist somit hinfällig.
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    1. Antwort von Harald Girschweiler, 9500 Wil SG
      Die Sache ist komplexer, mit gleichem Recht könnten von sich aus auch der Oman die Strasse von Hormuz sperren. Es handelt sich bei der Strasse von Hormuz um einen internationalen Seeweg und kann somit nicht ohne weiteres gesperrt werden, da ja bekanntlich auch noch die weiteren Anreiner ein Wort mitzureden haben. Ganz zu schweigen von den Verteidigungsverträgen, welche die Golfstaaten mit den USA, GB und FR abgeschlossen haben
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  • Kommentar von B. Marty, Bern
    Wenn der Iran in seinen Hoheitsgewässern Manöver abhält wird Bedrohung geschrien. Wenn die USA weit entfernt von ihren Hoheitsgewässern vor dem Iran massive milit. Kräfte auffahren, dann ist der Iran selbst daran schuld und es wird von "Eindämmungspolitik" geschrieben. Für wie blöd halten denn die Politiker und ihre gleichgeschalteten Medien und Hofberichterstatter die Bürger eigentlich?
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    1. Antwort von Harald Girschweiler, 9500 Wil SG
      Einfach mal was schreiben ob richtig oder falsch kümmert einem ja nicht. Wenn U.A.E., Saudi-Arabien und Oman, neben vielen weiteren Staaten, Verteidigungs-Abkommen mit den USA, GB, FR schliessen und darin auch gemeinsame Manöver vorgesehen sind, ist das juristisch und staatspolitisch in Ordnung. Ausserdem hat bis jetzt kein weiterer Anrainer oder die USA gegen die Manöver Einwände erhoben..... Weshalb ereifern Sie sich nun so????
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    2. Antwort von B. Maty, Bern
      Es mag juristisch und staatspolitisch in Ordnung sein, das habe ich auch nicht bezweifelt. Mir deswegen Unkenntnis von richtig und falsch zu unterstellen, ist nicht gerade die feine Art einer Argumentation. Anyway, was ich sagen wollte, ist, dass die öffentliche Bewertung von Manövern nicht mit gleich langen Ellen ausgeführt wird, sondern dass Manöver in den Heimatgewässern als "Provokation" und Manöver in der anderen Hälfte des Globus vor Feindesland als "normal" und "völlig ok" bewerte...
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