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International Iranischer Verstoss gegen UNO-Resolution?

Teheran soll mit dem Test einer Langstreckenrakete gegen eine Resolution des UNO-Sicherheitsrates verstossen haben. Nun soll sich eine Expertenkommission mit dem Vorfall beschäftigen.

Iranische Soldaten an Militärparade
Legende: Mitglieder der Iranischen Armee an einer Militärparade in Teheran im September. (Symbolbild) Reuters Archive

Die USA, Deutschland, Grossbritannien und Frankreich haben wegen des Tests einer Langstreckenrakete im Iran den UNO-Sicherheitsrat eingeschaltet. Teheran soll mit dem Test gegen eine Resolution des Sicherheitsrates verstossen haben.

In einer gemeinsamen Stellungnahme hiess es, die vier Länder beantragten eine Untersuchung des Vorfalls durch eine Expertenkommission des Sicherheitsrates.

Teheran bestreitet Vorwürfe

Beim «provokativen» Test am 10. Oktober sei eine Rakete eingesetzt worden, die Atomsprengköpfe tragen könne, sagte die US-Botschafterin bei der UNO, Samantha Power. Die Resolution aus dem Jahr 2010 verbietet dem Iran jedoch die Entwicklung solcher Raketen.

Zwar können Verstösse gegen diese Auflagen mit Sanktionen geahndet werden. Hierfür wäre aber die Zustimmung der Vetomächte Russland und China nötig. Die iranische Regierung bestreitet die Vorwürfe.

Die fünf UNO-Vetomächte und Deutschland hatten im Juli 2015 ein historisches Atomabkommen mit dem Iran geschlossen. Das Land soll keine Atomwaffen entwickeln können. Im Gegenzug sollen die internationalen Sanktionen gegen den Iran schrittweise aufgehoben werden.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Hans König (Hans König)
    Der Iran wird die Welt - vorab die USA und den Westen - an der Nase herumführen. Iran ist in einem halben Dutzend Jahren eine Atommacht und wird die Führungsrolle im Nahen Osten übernehmen. Wir, die EU und die CH helfen mit unserer Flüchtlingspolitik eifrig mit den Weg für eine islamische Weltherrschaft zu ebnen. Dabei helfen sogar die christlichen Religionen mit der humanitären Offenheit ihren Einfluss zu schmälern. Die Zunahme der Konflikte ist vorprogrammiert, bis hin zu offenen Kriegen.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Die USA/der Westen verhalten sich ähnlich wie bei den Indianerkriegen. Sie selber entwickelten und setzten moderne Waffen ein und verboten den Gegnern/Indianern das Tragen von Messern und den Einsatz von "Pfeil und Bogen", damit ihren Angreifern ja gar nichts zustossen konnte, wenn sie aus welchen Gründen auch immer ein Indianerdorf dem Erdboden gleich machten. Man muss die US-Eliten bewundern, dass sie diese Taktik dank Gehirnwaschung/MSM noch immer als freiheitsbringend verkaufen können.
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    1. Antwort von roland goetschi (pandabiss)
      Nun hier geht es um einen Vertrag den der Iran mit der UNO abgeschlossen hat. Der Iran hat sich so wie es den Anschein macht dazu entschlossen, diesen zu brechen. Jetzt da die UNO den Vertragsbruch bestrafen will (Sanktionen), drohen Russland und China mit einem Veto. Das mit den von Ihnen gebrachten beispiel von den Indianern gab es auch oder so ähnlich in China und Russland. Bitte nicht einseitig beurteilen, man könnte sonst den Eindruck bekommen das Sie eine "Gehirnwäsche" hatten :)
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  • Kommentar von Susanne Lüscher (Lol)
    Da klagen ja gerade die richtigen. Sind es doch die Länder welcher völkerrechtswidrige Kriege führen oder unterstützen.
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