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International Irans Chef-Kleriker sagt Ja zum Atom-Deal

Als bedeutenden Schritt hat Ali Chamenei die Einigung im Atomstreit mit den USA bezeichnet. Er warnt aber auch.

Irans geistliches Oberhaupt Ali Chamenei hat ein bindendes Atomabkommen für alle Vertragspartner gefordert. Die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna zitierte aus einem Brief Chameneis an Präsident Hassan Ruhani.

Legende: Video «Historische Einigung im Atomstreit mit Iran» abspielen. Laufzeit 14:00 Minuten.
Aus Tagesschau vom 14.07.2015.

Es sollten juristische Vorkehrungen getroffen werden, damit nach einer Ratifizierung der Vereinbarung «keine Seite sie brechen kann», erklärte Chamenei. «Einige der Mitglieder der P5+1 Gruppe sind nicht vertrauenswürdig», sagte er unter Hinweis auf die fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates und Deutschland. Das Abkommen selbst beschrieb er als «bedeutenden Schritt».

Es war Chameneis erster öffentlicher Kommentar zu der Vereinbarung.Die sechs Staaten und die Regierung in Teheran hatten sich am Dienstag nach jahrelangen Verhandlungen auf eine Kontrolle des iranischen Atomprogramms geeinigt. Chamenei hat als geistliches Oberhaupt im Iran das letzte Wort bei zentralen Entscheidungen.

21 Kommentare

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  • Kommentar von p.keller, kirchberg
    Ohne dieses eigennützige Regime wäre Persien schon längst in der Neuzeit angekommen und dem Volk viel Leid erspart geblieben.
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    1. Antwort von P.Fetz, Zürich
      Im August 1953 wurde der Demokratisch iranische Premier Mossadegh vom Militär aus dem Amt gedrängt. Die amerikanische CIA bestätigt jetzt ihre führende Teilhabe an der Aktion! Unglaublich aber Wahr!.
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    2. Antwort von James Klausner, Interlaken
      Sie machen es sich sehr einfach. Die Mossadegh-Regierung war die erste gewählte Regierung des Irans. Grossbritannien und die USA, die sich gerne als Hort der Demokratie sehen, haben in einer schmutzigen Operation den Sturz von Mossadegh veranlasst - Erdöl... Danach folgten 25 Jahre repressive Willkürherrschaft durch den amerikahörigen Schah und seiner Geheimpolizei. Die Revolution von 1979 ist das direkte Resultat dieser Aktionen.
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  • Kommentar von Hans Berger, Bern
    Szabo, so einen Schwachsinn habe ich noch selten gelesen. China und das andere Stalinistische Land Putinland geben Garantien ab. Vermutlich für Menschenrechte. Das muss mann sich mal vorstellen zwei totalitäre Regime plus Islamische Republik passt hervorragend !!!!!!!!!!!!!
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    1. Antwort von C. Szabo, Thal
      Wer in der Vergangenheit lebt, bestraft sich selber. Bei Ihnen hat die verlogene Demokratie-Propaganda noch immer ihre Wirkung. Wer glaubt, dem Westen ginge es um Menschenrechte, lebt in einem Traum. Es geht um knallharte Wirtschaftspolitik. Dabei sind allerlei Störmanöver erlaubt. Irgendwann werden wird es ein grosses Fest geben, wenn die Freiheitslügner und ihr Anhang den Dank der Menschheit erfahren.
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    2. Antwort von P. Manser, St. Gallen
      In Kriegen geht es nie um Freiheit, aber um die Menschen dazu zu bringen, muss man ihn so verkaufen. Dieser Satz oder so ähnlich kannte man schon vor tausenden Jahren und wurde so weltweit niedergeschrieben.
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  • Kommentar von C. Szabo, Thal
    In keinem Land konnten sich Geistliche gegen die Wirtschaft durchsetzen. Je besser es einer Bevölkerung geht, umso weniger muss man in Gotteshäuser rennen. Iran wird von CN und RU eine gewisse Garantie erhalten haben, sie gegen Imperialisten zu schützen. Auch hier geht es um Geschäfte. CN braucht dringend gesicherte fossile Rohstoffe. Von RU wird der Iran mit den Erlösen moderne Militärtechnik einkaufen, um sich in Zukunft schützen zu können. Die globale Wirtschaft hofft auf lohnende Verträge.
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    1. Antwort von E. Jenni, Ottikon
      @szabo: "schützen zu können"..das tönt jetzt doch ein wenig zuviel nach pro Iran finden sie nicht auch?Sie stellen den Iran fortlaufend als Opfer des Westens dar und vergessen dabei die terroristische und totalitäre Regierung welche vorallem auch die eigene Bevölkerung unter der Scharia knechtet und in ein religiöses Korsett steckt wo Meinungsfreiheit ein tabu ist! Der Iran sollte zuerst sich selbst befreien und den terroristischen Aktivitäten abschwören,bevor man immer auf die bösen Amis zeigt!
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    2. Antwort von C. Szabo, Thal
      @E. Jenni: Vlt dürfen Sie ihre Forderungen auch gegen Saudi Arabien richten. Nach Kontakten mit Iranern und wiederholten Berichten sind die religiösen Regeln bei weitem nicht so rigeros, wie das in den westl. MSM dargestellt wird. Klar hat die Revolution und der lange Iran-Irak Krieg Spuren hinterlassen. Doch die heutige westliche Kultur (Gleichberechtigung , Trennung von Kirche und Staat etc.) ist auch hier noch nicht abgeschlossen. Und die westl. Kultur wird nicht überall angestrebt.
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    3. Antwort von C. Szabo, Thal
      @E. Jenni: Israel hat dem Iran seit dem Iran-Irak Krieg schon mehrmals einen bombigen Besuch per Jet abgestattet. Darüber waren die Iraner gar nicht entzückt. Die restlichen Moslems ebenfalls nicht. Kann mich noch gut an diese Periode erinnern. Da kann man eine gewisse Wut verstehen. In der jetzige Lage würde sich Israel das sehr gut überlegen. Deshalb wird der Iran den Schutz gegen solche "freundschaftlichen" Besuche erhöhen. Finde ich verständlich. Und Sie?
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    4. Antwort von m.mitulla, wil
      @E.Jenni. Ein ganz elementar wichtiger Unterschied zwischen dem schiitischen Iran und dem sunnitischen Saudi-Arabien sind nicht nur die Religionsrichtungen, sondern auch das Volk. Die Iraner sind ein kultiviertes und gebildetes Volk. Sie könnten in der Lage sein, den Mullahs und dem Wächterrat die absolute Macht streitig zu machen - die Saudis hingegen sind ungebildet und werden von ihrem König grosszügig "beschenkt", um nicht zu rebellieren... trotz den Misständen im KSA.
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    5. Antwort von E. Jenni, Ottikon
      @szabo: Kurze Antwort auf ihre Frage: Solange der Iran sich selbst schützen will und keine Aggression nach aussen praktiziert, (Hisbollah, Hamas, int. Terror) hat die Welt, im Speziellen Israel, kein Problem damit. Die Signale die der Iran aussendet sprechen eine andere Sprache.Kurz zu Israel: Vergessen sie nicht, Israel darf sich keine Niederlage erlauben, sonst ist der einzige jüdische Staat Geschichte! Israel kann und darf es nicht soweit kommen lassen. Es wird keinen zweiten Holocaust geben!
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    6. Antwort von E. Jenni, Ottikon
      @mitulla: Danke für ihren Hinweis den ich sehr zu schätzen weiss. In diesem Punkt habe ich die gleiche Ansicht und diese hier schon mehrmals erwähnt, denn das alte Persien war sehr kultiviert und uns Europäern eine Nasenlänge voraus. Darum finde ich es auch schade und es tut mir sehr leid für das iranische Volk, dass die fundamentalistischen Religionshüter so viel Macht besitzen und unglaublich viel zerstört haben. Ich selbst würde sehr gerne den Iran einmal bereisen. Mein Pass ist das Problem!
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    7. Antwort von E. Jenni, Ottikon
      @mitulla: Nachtrag zum Iran: Israel hatte eine sehr enge Beziehung zum Iran bis zur islamischen Revolution 1989. Sowohl militärisch als auch wirtschaftlich haben sich beide Länder in diesem Raum ergänzt und unterstützt. Nach dem Machtwechsel änderte sich alles schlagartig und Israel war für die religiösen Führer Irans fortan der "kleine Satan". Eine tragische Kehrtwende und Feindschaft die leider bis heute andauert.
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    8. Antwort von P. Manser, St. Gallen
      Islamische revolution 1979! Und ja es war klar das es so eine Revolution geben musste. Die USA hat die gewählte iranische Regierung gestürtzt um den Schah einzusetzten, der das Oel wieder privatisierte. Das Schah-Regime wir im Westen als kultiviert angesehen. Die Iraner sehen es als Trägödie. 30'000 - 300'000 (die Zahlen schwanken) Regimgegner sind systematisch ermordet worden. Das irgendwann die Volksseele mit unterstützung radikaler Geistlicher, über diesen Raub und Verfolgung kocht ist klar.
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    9. Antwort von Dölf Meier, Uster
      Atheisten sehen das Weltgeschehen aus säkularer Sicht und Christen aus biblischer. Die grosse Schlacht dieser Zeitrechnung wird in Israel stattfinden. Israel hofft auf seinen Erlöser. Zur Zeit ist Israel nur von Feinden umgeben.
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    10. Antwort von P.Fetz, Zürich
      China hat den USA und Israel gedroht, dass bei einem Angriff China auf der Seite von Iran steht! China ist der grösste Oel Abnehmer von Iran!
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    11. Antwort von m.mitulla, wil
      @E.Jenni. Der CIA hatte sich vor ca. 2 Jahren zum Militärputsch 1953 im Iran bekannt. Auch die Installation des Schahs als Herrscher mit einem brutalen Unterdrückerregime. Er "modernisierte" das Land, indem er das Öl billig an int.Konsortien verscherbelte und das Volk nicht teilhaben liess. Zuerst hatte er amerikanische Kredite bekommen, später zehntausende von amerikanischen Beratern, zuerst zivile, später militärische. In den 70-er Jahren (Ölkrise) erhielten revolutionäre Kreise die Oberhand..
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    12. Antwort von m.mitulla, wil
      ...und weiter E.Jenni. Mit den 500 Zeichen versuchte ich Ihnen aufzuzeigen, dass der Iran sich vermutlich anders entwickelt hätte, wenn er sich denn hätte entwickeln können - die Mullahs hätten vermutlich nicht die Macht wie sie heute leider Tatsache ist - die in erster Linie aber vom eigenen Volk bekämpft werden muss. Ich traue dem iranischen Volk einiges zu.
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