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Rückschlag für Assad-Truppen IS erobert Palmyra zurück

Legende: Video Vorstoss der IS-Kämpfer am 10. Dezember abspielen. Laufzeit 0:29 Minuten.
Vom 11.12.2016.
  • Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat wieder die Kontrolle über die syrische Stadt Palmyra übernommen. Die Truppen von Staatschef Baschar al-Assad hätten sich zurückgezogen, meldet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.
  • Die IS-Miliz war am Samstag nach mehrtägigen Gefechten wieder in die historische Oasenstadt eingerückt.
  • Russische Kampfflieger bombardierten darauf die Stadt und töteten laut der Beobachtungsstelle 300 IS-Kämpfer.
  • Die Dschihadisten hatten Palmyra im Mai 2015 eingenommen, waren vor acht Monaten jedoch von der syrischen Armee mit Unterstützung ihres russischen Verbündeten vertrieben worden. Während ihrer Herrschaft in Palmyra hatten sie zahlreiche einzigartige Kulturgüter zerstört.

23 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    1) Wenn man über die Strategie des Daesh (IS) redet, dann kann man nicht in militärischen Mustern denken. Die Führer des Daesh wissen, dass sie langfristig "ihre" Gebiete nicht werden halten können. Und ihnen dürfte auch klar gewesen sein, dass man sie sofort wieder aus Palmyra vertreiben würde. Militärisch sinnlos, in so einer Situation Mann und Material zu verschwenden, wo man sich ohnehin an allen Fronten auf dem Rückzug befindet.
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    1. Antwort von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
      2) Für den Daesh trotzdem ein Erfolg, den die professionelle Propagandamaschine der Terrororganisation entsprechend ausgeschlachtet hat. Wieder hat man die "Ungläubigen" Lügen gestraft, wieder hat der Daesh, stärker als je zuvor, einen Triumph gehabt. Die Fanatiker überall auf der Welt freuen sich.
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  • Kommentar von Christa Wüstner (Saleve2)
    Vertrieben nach Palmyra. Glanzleistung. In einigen Wochen sind sie wieder in Aleppo und das grausame Spiel beginnt von Neuem.
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  • Kommentar von m. mitulla (m.mitulla)
    Alle Guten bekämpfen den bösen IS... Trotzdem funktioniert dessen Nachschub offensichtlich immer noch auf wundersame Weise. Wie wärs, wenn die westliche Wertegemeinschaft einmal die Finanzsströme untersucht und austrocknet? - Das wäre ja wohl keine Sache, es gibt ja Geheimdienste genug. Alle Waffenhändler und involvierte Banken abhängen vom SWIFT - sofort!
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