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International Islamisten töten «ungläubige Ausländer» im Himalaya

Am Nanga Parbat im Himalaya haben Islamisten zehn Bergsteiger erschossen. In einer Gegend von Pakistan, die eigentlich als sicher gilt.

Legende: Video Touristen in Pakistan von Taliban erschossen abspielen. Laufzeit 01:37 Minuten.
Aus Tagesschau vom 23.06.2013.

Bewaffnete haben ein Zeltlager im Norden Pakistans gestürmt und zehn ausländische Bergsteiger erschossen. Der Angriff ereignete sich am Fusse des Achttausenders Nanga Parbat. Eine sunnitische Extremistenorganisation bekannte sich zur Bluttat.

«Sichere» Provinz

«Sie (die Ausländer) sind Ungläubige. Sie wollen dem Islam schaden und wir werden sie angreifen, wo immer wir können», sagte ein Sprecher von Jundullah. Pakistans Regierungschef Nawaz Sharif verurteilte den Anschlag. «Wir tun alles, um Pakistan sicher für Touristen zu machen.»

Täter in Polizeiuniformen hatten die Bergsteiger am Samstagabend erschossen. Nach Behördenangaben stammeten die Teilnehmer der Expedition aus der Ukraine, China, Nepal, Russland sowie aus Pakistan.

Die Provinz Gilgit-Baltistan liegt an der Grenze zu China. Sie umfasst Teile des westlichen Himalaya-Gebirges und ist für die Schönheit ihrer Natur bekannt. Der Nanga Parbat ist mit 8126 Metern der neunthöchste Berg der Welt. Die Region gilt als eine der sichersten Provinzen Pakistans; in den vergangenen Jahren ist es aber immer wieder zu Angriffen auf Schiiten gekommen.

Extrem schwierig zu bezwingen

Der Nanga Parbat ist bekannt für die höchste Steilwand der Welt. Auf 25 Kilometern Luftlinie besteht ein Höhenunterschied von 7000 Metern. Bis 2009 konnte der Berg 326 Mal bezwungen werden. Dem stehen 68 Todesfälle gegenüber. Die Wahrscheinlichkeit, am Nanga Parbat ums Leben zu kommen, ist statistisch höher als am Everest.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Wyssmann, Derendingen
    Steinigen oder Steine nachwerfen. Dies hatte ich 1991 in Marokko selbst erlebt, als Jugendliche mir als Radfahrer durchs Rif-Gebirge Steine nachwarfen. Als ich mich bei meinen Gastgebern beschwerte, sagte man mir, im Koran stehe, dass alle Personen, die einzeln reisen, vogelfrei seien. Ich hatte noch anderes erlebt und brach meine Radtour in Meknes abrupt ab. Nie wieder dorthin!
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  • Kommentar von Walter Gehrig, Luzern
    Warum distanzieren sich die doch so gemässigten Muslime in der Schweiz nicht endlich mal öffentlich, demonstrativ, lautstark von diesem kranken, mörderischen Islamismus?? Sie fürchten sich wohl vor Racheakten der Extremisten, was ich verstehen kann. Nur lassen sie uns eben vermuten, dass es gar keine Gemässigten gibt. Schade
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  • Kommentar von Beppie Hermann, Bern
    Und da wagen sich gewisse Leute,uns islamophob zu nennen.Tag für Tag u.Stunde für Stunde erreichen uns üble Nachrichten aus islam.,aber auch westlichen Ländern,die irgendwie mit islam.Kultur zu tun haben.In der CH wird die ganze Sache skandalös heruntergespielt.Tatsache ist,dass hier ca.450'000 Muslime leben,die meisten moderat,trotzdem aber verweigern sie Religionsfreiheit.Die meisten jung,was ihre Zahl weiter rasant ansteigen lässt,einige 1000 davon sind radikal,teilweise gewalttätig.
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    1. Antwort von Alex Bauert, Bern
      Komisch - ich lese dauernd von arabischem Frühling, von Massen, die mehr Demokratie wollen ... in der Türkei, Syrien, Lybien, Ägypten, Tunesien ... Lesen Sie andere News? Die wirklich bedenklichen News ignorieren Sie: In GB sind 60 % der Moslems mit akademischem Hintergrund für die Einführung der Scharia.
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    2. Antwort von Franz NANNI, Nelspruit SA
      Wie gesagt: Die Rechnung wird folgen... die verantwortlichen Politiker sind dann schon laengst abgetreten und geniessen das durch ihr im Amt erworbene Vermoegen!!!
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    3. Antwort von Beppie Hermann, Bern
      A.Bauert,ich ignoriere nicht,ich denke an unsre Heimat.Der arab.Frühling scheint mir eh eher Herbst,die Fundis nehmen Form an.Tägl.liest man aber auch anderes,siehe"Islamisten töten Ungläubige"Abgesehen davon lese ich bedenkl.News aus umliegenden Ländern auch.Wiedereinführung des rituellen Schächtens in Eu,FR,Frauenarzt ohnmächtig geprügelt,Erzwingen einer Fr'ärztin,geschlechtergetrennte Schalter,auch in der CH,ebenso sep.Tische für Muslime in Kantinen,da CHer-Essen nicht halal usw usf
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    4. Antwort von Albert Planta, Chur
      Über den Islam, wie eigentlich über alle Religionen kann man geteilter Meinung sein. Wenn man diese Religion aber in Grund und Boden verdammt muss man gerechterweise auch darauf hinweisen, was für Verbrechen im Namen des Christentums, des Faschismus und des Kommunismus verübt wurden.
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