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Vor Freitagsgebet Israel beschränkt Zugang zum Tempelberg erneut

Legende: Video Weitere Beschränkungen am Tempelberg abspielen. Laufzeit 01:22 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 28.07.2017.
  • Wie vor einer Woche hat die israelische Polizei zum muslimischen Freitagsgebet Männern unter 50 Jahren den Zutritt zum Tempelberg verboten.
  • Dieser Schritt erfolgt, nachdem es am Donnerstag erneut zu Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei gekommen war.
  • Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas und muslimische Geistliche hatten die Gläubigen zuvor aufgerufen, die Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg zum Freitagsgebet wieder zu besuchen.

«Es sind Sicherheitserwägungen gemacht worden und es gibt Hinweise, dass es heute Unruhen und Demonstrationen geben wird», sagte ein israelischer Polizeisprecher. Einige Strassen in der Altstadt sollten gesperrt werden.

Am Donnerstagabend seien Personen, die über Nacht in der Al-Aksa-Moschee bleiben und am Freitag an Demonstrationen auf dem Tempelberg teilnehmen wollten, von dort entfernt worden. Nach Konfrontationen habe es mehrere Festnahmen gegeben.

Israel hatte am Donnerstag letzte Sicherheitsvorrichtungen am Tempelberg abgebaut, der Juden wie Muslimen heilig ist. Es kam jedoch zu neuen Konfrontationen mit israelischen Polizisten, als Tausende von Palästinensern zum Nachmittagsgebet auf das Gelände drängten. Dabei wurden Dutzende von Palästinensern verletzt.

Die Vorgeschichte

  • Bei einem Anschlag in der Jerusalemer Altstadt waren am 14. Juli zwei Polizisten getötet worden.
  • Israel versah darauf die Zugänge zu den muslimischen Gebetsstätten auf dem Tempelberg mit Metalldetektoren (mittlerweile entfernt) und neuen Überwachungskameras.
  • Dies führte zu wütenden Protesten von Palästinensern, bei denen fünf Menschen getötet und dutzende weitere verletzt wurden.

Palästinenser getötet

Israelische Soldaten haben südwestlich von Bethlehem einen Palästinenser erschossen. Der Mann sei mit einem Messer in der Hand auf Sicherheitskräfte zugerannt, teilt die Armee mit. Soldaten hätten daraufhin geschossen.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Friedrich Straubinger (Friedrich)
    "Und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem zu einem Stemmstein für alle Völker; alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln." Sacharja 12,3 Manchmal doch sehr überraschend zutreffend, was in der Bibel so steht!
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  • Kommentar von Magdalena Glaus (Bhabiana)
    Auf youtube findet man Video-Sequenzen, die dokumentieren, wie "unheilig" die Moslems selbst, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, versteht sich, mit ihrem "Heiligtum" umgehen: Fussball spielen, Picknicks veranstalten, randalieren, Waffen verstecken- alles kein Problem! Wird jedoch ein Ungläubiger beim Gebet ertappt, geht das Geschrei los! Das Ganze ist eine grosse, wohl organisierte Show für die Weltöffentlichkeit, die leider von der Mehrzahl der Medien getreulich unterstützt wird!
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  • Kommentar von Dölf Meier (Meier Dölf)
    Die Frage ist, wer will nicht in Frieden leben? Jerusalem ist der Taumel der Nationen.
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