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Kopfschuss auf Palästinenser Israelischer Soldat wegen Totschlags verurteilt

Der 20-Jährige hatte einen kampfunfähigen Palästinenser mit einem Kopfschuss getötet. Das Urteil sorgt in Israel für Kritik.

Legende: Video Israel: Soldat verurteilt abspielen. Laufzeit 1:36 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 04.01.2017.
  • Ein israelischer Soldat ist vor einem Militärgericht in Tel Aviv wegen Totschlags verurteilt worden.
  • Die Verkündung des Strafmasses wird in einem Monat erwartet. Dem Soldaten drohen bis zu 20 Jahre Haft.
  • Der 20-jährige Kampfsanitäter hatte im März 2016 in Hebron einen am Boden liegenden, verletzten und kampfunfähigen palästinensischen Attentäter mit einem Kopfschuss getötet.
  • Der Vorfall war von einem Mitarbeiter einer palästinensischen Menschenrechtsorganisation gefilmt worden und sorgte in Israel für eine heftige Kontroverse.
  • Hunderte Demonstranten aus dem ultrarechten Lager demonstrierten vor der Militärbasis, wo das Urteil gesprochen wurden. Sie fordern eine Begnadigung des Soldaten.

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43 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump (Juha Ilkka Stump)
    Dumm gelaufen - da wollte jemand töten und wurde dabei selber getötet. Wer jemanden mit einer Waffe angreift, muss eben damit rechnen, dass es ihn selber erwischt. Soso, der "Freiheitskämpfer" war also kampfunfähig, aber es war gut möglich, dass er nach "bewährtem" Muster noch eine Bombe versteckt hielt, doch das konnte der Soldat nicht wissen. Viele freuen sich hier zu früh: Falls er zu einer hohen Haftstrafe verurteilt wird, gibt es eine Revision und später nur noch wenige Monate.
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  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    Die Richter haben richtig gehandelt, der junge Soldat wegen Mordes zu verurteilen. Ein anders Urteil würde Israel noch viel mehr schaden. Es gibt leider auch in Israel viele Menschen, welche nur Hass kennen und anscheinend nie in Frieden leben wollen.
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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Dieses Video da in diesem Bericht ist sehr schlecht und kaum schlüssig auswertbar. Mich erstaunt da anhand des Videos in diesem Bericht nur noch was da einzelne gesehen haben wollen. Das Video was hier veröffentlich wurde ist sehr schlecht.
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