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International Ist das ein Wrackteil der vermissten Boeing?

Ein chinesischer Satellit hat möglicherweise ein Wrackteil der verschollenen Boeing 777 im Indischen Ozean gesichtet. «Das mögliche Wrackteil ist 22 Meter lang und 13 Meter breit», sagte Malaysias Verkehrsminister Hishammuddin Hussein. Peking wird nun Schiffe zu der fraglichen Stelle schicken.

Legende: Video Neue Hinweise bei Suche nach Flug MH370 abspielen. Laufzeit 01:20 Minuten.
Aus Tagesschau vom 22.03.2014.

China bestätigte laut der Nachrichtenagentur Xinhua die Sichtung eines grösseren treibenden Objektes im Meer. Er machte keine näheren Angaben zur Position des Objektes.

Satellitenbild
Legende: 22 Meter lang und 13 Meter breit: Chinesische Satellitenbilder zeigen vielleicht ein Wrackteil der vermissten Maschine. Chinesische Regierung

Australische Experten hatten auf Satellitenbildern vor einigen Tagen etwa 2500 Kilometer von dem australischen Ort Perth entfernt Objekte entdeckt, die Bruchstücke der Maschine sein könnten. Das von China nun beobachtete Objekt sei lediglich 120 Kilometer westlich von den bisher gesichteten möglichen Wrackteilen aufgetaucht, wie Chinas Behörde für Wissenschaft, Technologie, Industrie und Verteidigung auf ihrer Internetseite mitteilte.

Suche ausgeweitet

Australien hat das Suchgebiet nach möglichen Wrackteilen der vor zwei Wochen vermissten Boeing ausgeweitet. Sechs Flugzeuge durchkämmten ein 36'000 Quadratkilometer grosses Areal weit von der westaustralischen Küste entfernt.

China und Japan unterstützen die australische Suchaktion. Peking hat fünf Schiffe in die Region beordert. Der mit Helikoptern beladene Eisbrecher «Xuelong» – übersetzt Schneedrachen – stach vom australischen Hafen Fremantle in Richtung des Indischen Ozeans in See, wie Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua mitteilte.

Seit zwei Wochen ist die Boeing der Malaysia Airlines spurlos verschwunden. Sie war am 8. März auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking. Die Ermittler sind nach Signal- und Datenanalysen überzeugt, dass die Maschine nach dem Start radikal vom Kurs abwich und noch stundenlang weiterflog.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von R.Anderegg, Zürich
    Malaysische Behörden und das FBI gehen Hinweisen nach, die erneut direkt zu Pilot Zaharie Ahmad Shah (53) führen. Mysteriös: In den Stunden vor dem Start soll Shah ein Zwei-Minuten-Gespräch mit einer unbekannten Frau geführt haben. Unbekannt deswegen, weil sie den erfahrenen Piloten mit einer gefälschten Identität anrief! Nach Informationen der „Daily Mail“ war das Telefonat nur eines von mehreren, das Shah kurz vor Flug führte. Alle anderen Gesprächspartner wurden bereits überprüft.
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  • Kommentar von Urs Keller, Binningen
    nun da stimmt was nicht, die Maase wie wir von dem Zettel des M. Transportministers selber lesen können sind 22 x 30 meter nicht 22 x 13 meter
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  • Kommentar von Urs Keller, Binningen
    Die Ungewissheit ist zermürbend vor allem für angehörige und Freunde der Betroffenen. Seit 4 Tagen sichtet man Objekte, zuerst grosse und jetzt auch kleine aber kein einziges Beweisstück ist aufgefischt worden, und so geht die Unsicherheite weiter. Es fehlt ein Beweis, dass es sich um Teile der MH 370 handelt, auch wenn theoretisch für die Suchtrups alles klar ist, die Beweise müssen aufgefischt werden, bevor sie absaufen.
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