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International Italien rettet zahlreiche Flüchtlinge aus dem Meer

Dramatische Szenen vor der Insel Lampedusa: Mit Wasser vollgelaufene Boote und Motorenschäden haben fast 1000 Flüchtlinge in Lebensnot gebracht. Viele von ihnen stammen aus Syrien, Afghanistan und Eritrea. Eine Frau gebar auf der Flucht ein Mädchen.

In dramatischen Rettungsaktionen hat die italienische Küstenwache am Wochenende hunderte Bootsflüchtlinge sicher an Land gebracht.

Am Sonntag wurden mehr als 250 Flüchtlinge gerettet, am Samstag rund 690 Flüchtlinge. Ihre Boote waren teils bereits voll Wasser gelaufen.

Einige der Flüchtlinge stammen aus Syrien, Afghanistan und Eritrea. Zu den Geretteten gehörte ein kleines Mädchen. Es war während der Überfahrt von der Türkei nach Italien geboren worden.

Legende: Video Italienische Küstenwache im Dauereinsatz (unkommentiert) abspielen. Laufzeit 00:13 Minuten.
Aus News-Clip vom 17.06.2013.

Thunfisch-Käfig als Rettungsanker

Etwa hundert Personen klammerten sich auf dem offenen Meer an einem Thunfisch-Haltungskäfig fest. Dieser wurde von einem tunesischen Fischkutter abgeschleppt.

Sieben Flüchtlinge sollen dabei ertrunken sein, berichteten Augenzeugen in italienischen Medien. Die Besatzung des Kutters habe das Verbindungsseil zu dem Thunfisch-Behälter gekappt und die Flüchtlinge zurück ins Meer gestossen.

95 Personen konnten darauf von der italienischen Küstenwache gerettet werden. Die italienischen Behörden konnten die Nachricht der sieben Toten nicht bestätigen. Im Meer wurden keine Leichen gefunden. Ermittlungen wurden in die Wege geleitet. 

Wegen des derzeit guten Wetters rechnet Italien mit einer erneuten Flüchtlingswelle.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von S. Sugano, Therwil
    Ich hoffe nicht, dass Italien nun erneut diese Fluechtlinge mit dem Zug, an die Schweizer Grenze faehrt, um als Erstkontakt Land laut Schengen/Dublin Abkommen zu gelten. Es ist trauig, dass dies ueberhaupt passiert, doch die UN ist Handulungsunfaehig, wie sie das die letzten Jahren bewissen hatte im Syrien Konflikt, trotzdem muessen wir zahlen, und niemand wird geholfen. So sieht es aus. Jetzt ist genug, wir muessen alle Handeln..
    Ablehnen den Kommentar ablehnen