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International Italien: Schlag gegen Neofaschisten

Die italienische Polizei hat Medienberichten zufolge eine neofaschistische Gruppe zerschlagen, die Anschläge auf Politiker und die Polizei geplant haben soll.

Mehrerer Gewehre liegen auf einem Tisch
Legende: Bei der Razzia wurden auch zahlreiche Waffen sichergestellt. Keystone

In Italien haben Anti-Terror-Einheiten 14 mutmassliche Neofaschisten festgenommen. Ihnen werden unter anderem Vereinigung zu terroristischen Zwecken und Aufhetzung vorgeworfen. Gegen weitere 40 Personen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Dies berichtete die Zeitung «La Repubblica» unter Berufung auf die Polizei. Demnach gehörten die Festgenommenen einem Ableger der neofaschistischen Gruppe Ordine Nuovo an. Dem Bericht zufolge planten sie während der Weihnachtszeit Anschläge auf Politiker sowie Angriffe auf Polizeiwachen, Richter und die Steuerbehörde.

V-Mann liess die Terrorpläne platzen

Chefermittler Mario Parente sagte Journalisten, die Gruppe habe zudem Anschläge auf die Bahn erwogen. Demnach schlug die Polizei zu, als abgehörte Telefongespräche zeigten, dass die Gruppe bereits Waffen sammelte und kurz davor war, ihre Pläne in die Tat umzusetzen.

Laut «Repubblica» wollten Mitglieder der Gruppe, in die sich ein verdeckter Ermittler eingeschleust hatte, das Haus eines Waffensammlers überfallen, um so an Waffen zu gelangen. Die Gruppe habe «zehn oder elf» Politiker auf einen Schlag töten wollen.

Die Gruppe Ordine Nuovo war 1956 mit dem Ziel gegründet worden, die faschistische Partei zu reformieren. Anfang der 70 Jahre soll sie mehrere Bombenanschläge verübt haben. Die Gruppe wurde 1973 von der italienischen Regierung offiziell aufgelöst.

3 Kommentare

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  • Kommentar von bERND Nantke, Berlin
    Das Schweigen der hiesigen Medien macht unruhig , was ist in Deutschland "am Köcheln" -immer wenns ganz ruhig wird um eine Sache in den Massenmedien , dann is was -erfahrungsgemäss. Übrigens -was ist aus dem Abschuss der Maschine über der Ukraine geworden, anfangs wussten doch alle , das es die Russen waren , und nun ....Schweigen
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  • Kommentar von Samuel Bendicht, Bern
    Da sieht man jetzt endlich mal, wie "friedlich" die neofaschistischen und rechtsextremen Gruppierungen in Tat und Wahrheit sind. "Dem Bericht zufolge planten sie während der Weihnachtszeit Anschläge auf Politiker sowie Angriffe auf Polizeiwachen, Richter und die Steuerbehörde." und nahmen so auch den Tod von Staatsangestellten in Kauf! Würde mich nicht erstaunen, wenn plötzlich auf Seite 5 von irgend einer Zeitung, so wie beim NSU, von Kontakten dieser Gruppe in die Schweiz geschrieben wird.
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    1. Antwort von Bernd Nantke, Berlin
      ...oder nach Deutschland ? Oder Frankreich, Slowenien , Kroatien ...Kumpels hätten sie dort genug .
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