IWF-Hilfsfonds braucht Hilfe

Unterstützung für arme Länder in Krisensituationen: Das ist das Ziel des Katastrophenbewältigungsfonds. Er wird unter der Regie des IWF geführt und ist ein Ergebnis der Ebola-Krise der letzten Monate. Doch im Hilfstopf klafft eine Finanzlücke.

Lagarde und Schäuble

Bildlegende: Auf der Suche nach Geldgebern: IWF-Chefin Lagarde und Deutschlands Finanzminister Schäuble. Keystone/Archiv

Armen, von Naturkatastrophen und Epidemien betroffenen Ländern soll mit dem neuen Katastrophenbewältigungsfonds (CCR) in der Regie des Internationalen Währungsfonds (IWF) wirkungsvoller geholfen werden. Der Mitte Februar gestartete Hilfsfonds CCR soll zudem Mittel für die Bedienung von Schulden bereitstellen.

Der bisherige Hilfsfonds war auf Naturkatastrophen beschränkt. Er wurde nun erweitert, um früh auch auf Krisen wie eine Ebola-Epidemie reagieren zu können.

Nach Grossbritannien sagte am Donnerstag auch Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble in Washington als zweitem Geberland einen Finanzbeitrag dafür zu. Er soll sich nach seinen Worten auf 30 Millionen Dollar belaufen.

Grossbritannien hatte schon im Februar angekündigt, 50 Millionen Euro beizusteuern. Inzwischen hätten weitere Länder angekündigt, sich ebenfalls beteiligen zu wollen, hiess es. Endgültige Zusagen stehen aber noch aus.

Der CCR-Fonds

Auf seiner Website hat der IWF die Aufgaben und Ziele des CCR-Hilfsfonds umrissen.