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Jetzt auch bald Draht? Die USA planen weitere Strafzölle

  • Wenige Tage vor der Inkraftsetzung der Zölle auf Stahl und Aluminium machen die USA den Weg für weitere Strafzölle frei. Dieses Mal trifft es den Import von Stahl- und Karbonstahldraht.
  • Grossbritannien, Spanien, Italien, die Türkei und Südkorea hätten US-Unternehmen Draht zu Dumpingpreisen verkauft, teilt das Handelsministerium in Washington mit. Die Rede ist auch von unerlaubten Subventionen.
  • Die US-Kommission für internationalen Handel (ITC) untersucht die Vorwürfe nun. Sollte sie zum Schluss kommen, dass heimische Unternehmen dadurch Schaden erlitten hätten, könnte das Handelsministerium Strafzölle auf Importe aus diesen Ländern verhängen.
  • Drahtproduzenten aus diesen fünf Ländern müssten Zölle von bis zu rund
    148 Prozent während fünf Jahren bezahlen. Eine Entscheidung darüber wird Anfang Mai erwartet.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Margot Helmers (Margot Helmers)
    Interessante Wortwahl. Strafzölle wurden früher Schutzzölle bezeichnet. Die EU hat auch massive Zölle von chinesischen Produkten. Aber wenn zwei das Gleiche machen... .
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    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Angemessene Schutzzoelle werden hoffentlich das endgueltige Ende des Gratisfreihandels fuer Exportponzen sein. Der WTO-Zollabbruch und die zusaetzlichen Freihandelsabkommen lassen zurzeit aber nur Strafzoelle fuer ihre Exporteure privilegierende Staaten zu. Wichtig sind Wiederherstellung der Ernaehrungssuveraenitaet mit einer gut geschuetzten Bauernsame, die Sicherung der kriegswichtigen Rohstoffquellen, der Schutz der restlichen Binnenwirtschaft mit Wiederherstellung der Kaufkraft des Mittelsta
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  • Kommentar von Charles Morgenthaler (ChM)
    Wann sind die schweizer Milchprodukte (z.B. Käse) dran, weil diese vom Bund subventioniert sind?
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    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Die hochsubventionierten Kaeseexporte sind nur die Spitze des verschwiegenen Eisbergs. Die WTO hat nur nicht so genau hingeschaut wie jetzt die EU fuer den Marktzugangskolonialvertrag. Eine Infografik ueber alle Exportsubventionen, Exportsteuerbefreiungen, Zollgeschenke fuer eingefuehrte Halbfabrikate usw. pp waere zwar sehr informativ, wird aber auch ausbleiben....
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  • Kommentar von Rolf Künzi (Unbestimmt)
    Der Welt könnte nichts besseres geschehen, denn nur so kommt Wind in die festgefahrenen Strukturprobleme - nur Trump sieht das Eigentor noch gar nicht das er sich da aufbaut, denn am Ende werden wir endlich über die Zölle und Dumpings sprechen die dem Finanzsystem durch die USA auferlegt wurde. Das ist die Geschichte eines andauernden Vertragsbruch. Dann geschieht es eben über den Weg.
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