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International Jetzt ist es offiziell: Griechenland will mehr Geld

Die Forderung Griechenlands nach neuen Finanzhilfen ist nun offiziell. Ein Sprecher des Internationalen Währungsfonds (IWF) bestätigte den Eingang eines entsprechenden Schreibens.

Griechenland hat vom Internationalen Währungsfonds (IWF) offiziell neue Finanzhilfen beantragt. Ein IWF-Sprecher bestätigte in der Nacht den Eingang eines entsprechenden Schreibens.

Der Fonds werde nun mit den griechischen Behörden und seinen europäischen Partnern über den Zeitpunkt und die Modalitäten von Gesprächen beraten. Das griechische Finanzministerium hatte zuvor einen Brief von Ressortchef Efklidis Tsakalotos an den IWF veröffentlicht.

Darin beantragt die Regierung in Athen einen neuen dreijährigen Kredit, dessen Umfang jedoch nicht genannt wurde. Wann Gespräche über neue Finanzhilfen für das von der Pleite bedrohte Griechenland genau beginnen werden, ist noch unklar.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Keller, Binningen
    Es besteht ein Dilemma, denn die EU möchte aus der Gemeinschaft eine Tranferunion machen und alle gelichermassen an den Schulden und Zahlungen beteiligen, aber da besteht ein Problem, denn In den Liabonner Verträgen steht dass kein EU Land für eine anderes haften darf, und darauf beziehen sich nun fast alle Staaten, keiner will bezahlen. Und dass es soweit kam ist weil sich keiner an die Schuldenbremse gehalten hat. Eichel und Schröder haben damit begonenn die EU zerstören.
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  • Kommentar von Urs Keller, Binningen
    Nun, Privat heisst;: Banken und Investoren, wie die verstattlichte Hypo Real Estat die nach der Verstaatlichung in grossen mengen griechische Bonds aufgekauft hat. Und da liegt auch die Angst, dass wenn eine Bank Zahlungsunfähig würde, viele ander auch in die gleiche Situation schlitteln könnten, wel die Banken unter sich ebenfalls verschuldet sind. Um das zu verstehen muss man nur das Eigenkapital der Banken mit der Bilanzsumme vergleichen .
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    1. Antwort von kari huber, surin
      Da sind sie einige Jahre im Rückstand. Es geht heute kaum mehr um private Schulden sondern um staatliche, also würden auch keine aussergriechischen Banken in die Krise geraten, wie viele Bankenvertreter in den letzten Wochen übereinstimmend aussagten, auch schweizerische!
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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Den Griechen sollte man keinen roten Rappen mehr geben bis sie ihr Staatswesen radikal reformiert haben. Nicht mal ein Katasteramt hat dieser Lotterstaat.
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