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Machtübergabe in Kongo Kabila soll Ende 2017 abtreten

Kongos Staatschef winkt.
Legende: Er klammert sich seit 2001 an die Macht: Kongos Staatschef Joseph Kabila. Keystone
  • In der Demokratischen Republik Kongo haben Regierung und Opposition sich auf einen Fahrplan für die Machtübergabe von Präsident Joseph Kabila geeinigt.
  • Kabila, der seit 2001 an der Staatsspitze steht, gibt sein Amt demnach Ende 2017 ab.
  • Ein Oppositioneller soll Regierungschef werden.
Legende: Video Unruhen nach Amtszeitüberschreitung im Kongo abspielen. Laufzeit 2:21 Minuten.
Aus Tagesschau vom 22.12.2016.

Ende 2017 sollen dann auch Präsidentschaftswahlen abgehalten werden, wie Oppositionsvertreter am Freitag über die Einigung informierten. Kabila habe sich verpflichtet, keine Verfassungsänderung für eine dritte Amtszeit anzustreben, sagten die Oppositionellen Martin Fayulu et José Endundoen.

Blutige Proteste

Der langjährige Staatschef Joseph Kabila hatte am Dienstag seine verfassungsmässige Amtszeit überschritten und kurzfristig eine neue Regierung eingesetzt. Präsidentschaftswahlen hätten nach seinem Willen erst im April 2018 durchgeführt werden sollen. In mehreren Städten des Landes gingen in der Folge Oppositionsanhänger auf die Strasse. Dutzende Menschen wurden bei Zusammenstössen getötet.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Blatter (blatti)
    Er klammert sich seit 2001 an die Macht: Kongos Staatschef Joseph Kabila. Der Spruch ist doch wirklich gut, weil wenn man sonst nicht's taugt bleibt einem nur Klammern übrig.... Das wäre doch der geeignete Mann für die Mars Mission vermissen wird Ihn hier mit Sicherheit niemand!
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Kabila ist neuerdings ein "good friend" Chinas. Da gelten andere Maßstäbe, als wenn man "good friend" der USA ist. Selbstverständlich sind alle Typen dieser Sorte Schwerstkriminelle und eine Belastung für die Entwicklung von Staaten, gleich welche Staatsform man auch immer für geeignet empfindet. Oligarchien gibt es jedoch in allen Regierungsformen. Bei uns im Westen agieren sie einfach aus dem Hintergrund und benutzen Marionetten. Die persönliche Entfaltung ist bei uns jedoch weit besser.
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