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International Kim Jong Un feiert mit Putin in Moskau

Der nordkoreanische Machthaber soll in Moskau das Ende des Zweiten Weltkriegs feiern. Er wurde von Russland eingeladen im Mai den 70. Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland zu begehen.

Kim Jong Un porträit
Legende: Am 9. Mai macht Kim Jong Un den ersten Staatsbesuch seit einer Machtübernahme im Jahr 2011. Reuters

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat seine Teilnahme an den Feierlichkeiten zum Ende des Zweiten Weltkrieges im Mai in Moskau bestätigt. Kim habe die Einladung angenommen, sagte ein Sprecher des russischen Präsidialamtes der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap.

Erster Auslandsbesuch seit Machtübernahme

Es wäre der erste offizielle Auslandsbesuch Kims seit seiner Machtübernahme im Jahr 2011. Damit dürfte Kim Russland voraussichtlich noch vor seinem engsten Verbündeten China besuchen. Russland hatte Kim im Dezember nach Moskau eingeladen, wo am 9. Mai der 70. Jahrestag der Sieg über Nazi-Deutschland gefeiert wird.

Russland und das international weitgehend isolierte Nordkorea bemühen sich um eine Vertiefung ihrer Kontakte, seit sich die Beziehungen zwischen Nordkorea und China abgekühlt haben. Hintergrund dafür ist ein dritter Atomtest im Jahr 2013, den die kommunistische Führung in Pjöngjang trotz internationaler Drohungen und UNO-Sanktionen durchführen liess.

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30 Kommentare

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  • Kommentar von D. Becker, Gebenstorf
    hundert Milliarden Euro. Und die DDR war 1989 in einem besseren Zustand als Griechenland heute oder Portugal o.a. Und den Menschen ging's im Durchschnitt auch besser als heute manchem Amerikaner (nein, ich will keinen Sozialismus, aber vielleicht könnte man die US-Wahlkampfspenden mal für humanitäre Zwecke oder Bildung und Gesundheit einsetzen!). Aber die Folgen eines geöffneten Nordkorea sind unabsehbar und unbezahlbar. Das wäre ein ewiger Prozess der vorsichtig passieren muss.
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  • Kommentar von D. Becker, Gebenstorf
    1. Bei Nordkorea kann man nichts beschönigen, Kim und seine Adlaten sind kranke Verbrecher! Ihn einzuladen zeigt, wie isoliert Putin mittlerweile ist. Andererseits ist es pure Realpolitik, Nordkorea "am Leben zu erhalten". Wenn da die Grenze aufgeht, so sehr man den Menschen ein anständes Leben wünscht, dann brechen die Dämme zu Südkorea und China. Die Folgen haben wir in Libyen und Irak gesehen, wenn Regime gestürzt werden. Die Folgen der deutschen Wiedervereinigung kosteten bisher viele...
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  • Kommentar von Christa wüstner, Reinach
    Warten wir es ab, aber ich nehme an, Putin will Kim vor seinen Karren spannen. Kim Ist ein leichtes Werkzeug, wenn sich das grosse Russland für ihn interessiert. Er ist völlig isoliert von dem Rest der Welt, seine Machtbesessenheit ist nicht zu unterschätzen. Ich finde es eine sehr gefährliche Situation.
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