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Kinderhilfswerk der UNO Amerikanerin als neue Chefin der Unicef nominiert

Henrietta Fore
Legende: UNO-Generalsekretär Guterres schlägt Henrietta Fore als Chefin der Unicef vor. Keystone

Das Wichtigste in Kürze:

  • UNO-Generalsekretär Antonio Guterres hat Henrietta Fore als neue Chefin des UNO-Kinderhilfswerks Unicef nominiert.
  • Fore leitet zurzeit die private Industrie- und Finanzgruppe Holsman International.

Die ehemalige Leiterin der US-Entwicklungsbehörde (USAID), Henrietta Fore, wird neue Chefin des UNO-Kinderhilfswerks Unicef. Wie die Vereinten Nationen am Freitag mitteilten, nominierte UNO-Generalsekretär Antonio Guterres die 69-jährige, amerikanische Unternehmerin für den Posten.

Sie tritt die Nachfolge ihres Landmanns Anthony Lake an, der die Hilfsorganisation seit dem Jahr 2010 leitet. Derzeit steht Fore an der Spitze der privaten Industrie- und Finanzgruppe Holsman International.

Guterres will Frauen fördern

Ein UNO-Sprecher sagte, Fore sei in ihrer langen Karriere im privaten und im öffentlichen Sektor der USA sowie in Nichtregierungsorganisationen tätig gewesen. Im Washingtoner Aussenministerium war sie für internationale Hilfe zuständig.

Guterres hatte bei seinem Amtsantritt zu Jahresbeginn zugesichert, mehr Frauen in Führungspositionen der UNO zu bringen. Derzeit besetzen Frauen nur etwa ein Viertel der Leitungsposten.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli Lang (Wochenaufenthalter)
    Die Dame scheint die Kompetenzen mitzubringen diesen Augiasstall auszumisten. Natürlich werden jetzt all jene aufschreien, die ihre selbstdefinierte Gerechtigkeit über Effektivität und Effizienz stellen. Deren Motto ist, ja keinen fähigen Manager an die Spitze einer Organisation mit einem Milliardenbudget, lieber einen Technokraten, der dafür sorgt, dass die Entwicklungsbeamten am Hauptsitz in Paris weiterhin ruhig Büromikado spielen können, denn der Rubel rollt ja so oder so ...
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  • Kommentar von Philipp Etter (Philipp Etter)
    Die Person kommt aus dem Milieu, welches schamlos Gewinne macht auch mit Kinderarbeit rund um die Welt. Vorher war sie schon "karitativ" in den USA unterwegs, dort soll es aber 2,5Mio. obdachlose Kinder geben. Nebenbei soll sie noch Avocadofarmerin sein und es gibt kaum einen Club wo sie nicht dabei ist. Was soll das?
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  • Kommentar von A. Moser (AM)
    Ob eine Amerikanerin, die auch noch an der Spitze einer Industrie- und Finanzgruppe steht, die richtige Wahl ist? Ich habe da so meine Zweifel... Aber es passt sicher in die momentane "Entwicklung" der internationalen "Hilfswerke"
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