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Kooperation mit Militärbündnis Kolumbien wird Partnerstaat der Nato

  • Als erstes lateinamerikanisches Land wird Kolumbien ein «globaler Partner» des Militärbündnisses Nato.
  • Kolumbien soll mit der Nato kooperieren, wird aber kein vollwertiges Mitglied.
  • «Globale Partner» beteiligen sich an Nato-Missionen und werden bei zahlreichen Themen beraten.
Santos vor Flaggen
Legende: Kolumbiens Präsident Santos möchte sein Land stärker auf das internationale Parkett bringen. Reuters

Die offizielle Aufnahme ist für nächste Woche geplant. Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos zeigt sich erfreut: «Der Beitritt von Kolumbien zur Nato verbessert das Image unseres Landes und gewährt uns mehr Spielraum im internationalen Kontext», sagte der Friedensnobelpreisträger in der Nacht zum Samstag.

Kolumbien baut seine internationale Zusammenarbeit derzeit aus. Zuletzt hatte Santos den Beitritt seines Landes zur Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) angekündigt.

Bisherige «Globale Partner» der Nato

Afghanistan
Australien
Irak
Japan
Südkorea
Mongolei
Neuseeland
Pakistan

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Sinisa Markovic (Mr. Markovic)
    Wenn China oder Russland so etwas machen ist es Imperialismus, wenn es die NATO macht unter der Leitung von den USA ist es eine Erweiterung. Warum wird bei uns im Westen mit zweierlei Massen gemessen? Die NATO wird immer grösser und bricht immer häufiger das Völkerrecht und tritt die Menschenrechte mit Militärstiefeln. Nur kann niemand etwas dagegen unternehmen, da sie ja die "Netten" sind! Die Europäer sollten sich gegen diese Diktatur erheben. Ein Europäischer-Frühling ist lange schon nötig...
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    1. Antwort von Frank Henchler (Fränki)
      Noch ist man militärisch von den USA abhängig. Mein Eindruck aber ist, dass man sich zunehmend nicht mehr von den USA vor den Karren spannen lassen will. Tendenziell ein positive Entwicklung.
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  • Kommentar von Juha Stump (Juha Stump)
    Schon vergessen? Es gab noch bis vor kurzem eine Zeit, in der die UdSSR mit Ländern wie Kuba, Vietnam und Angola dick befreundet war und auch in Chile nicht viel fehlte, um einen neuen Stützpunkt zu errichten. Natürlich dient auch Kolumbien dazu, den "Hinterhof" der USA unter bessere Kontrolle zu bekommen, aber auch Zentralasien ist Russlands Hinterhof und Südostasien Chinas Hinterhof, ohne dass dies von den meisten von euch kritisiert wird.
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    1. Antwort von Sinisa Markovic (Mr. Markovic)
      Jeden Imperialismus sollte man als souveräner Weltbürger verurteilen, kritisieren und bekämpfen. Wenn die Chinesen und Russen aber solche Bündnisse eingehen, wird dies bei uns als das Böse schlechthin dargestellt. Wenn es die NATO macht, wird es als ein weiterer Schritt zur Befreiung, von was auch immer, in unseren Medien verkündet. So wie die Sowjetunion für die Menschheit etwas Schlechtes war, so ist auch die NATO für uns nichts Gutes. Nach dem Motto wir haben die grössere Keule! Primitiv...
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    2. Antwort von Udo Gerschler (UG)
      Der Unterschied ist das Vietnam,Chile,Angola,Kuba vorher von Mördern die von Gnaden der USA eingesetzt und beherrscht wurden.In anderen Ländern wie Irak,Afghanistan u.s.w. auch zu beobachten gewesen.
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  • Kommentar von Harald Buchmann (Harald_Buchmann)
    in einer Liga mit Afghanistan, Irak und Pakistan... wie sympatisch. Der Kraken breitet seine Tentakel also weiter aus
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