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Kräftemessen mit Nordkorea Trump zu direkten Gesprächen mit Kim Jong Un bereit

  • US-Präsident Donald Trump hat sich offen für direkte Gespräche mit Kim Jong Un gezeigt.
  • Trumps Äusserung weicht von seiner oft kriegerischen Rhetorik gegenüber Nordkorea und insbesondere Kim ab.

«Ich glaube immer an Gespräche», sagte Trump bei einer Pressekonferenz in Camp David auf die Frage, ob er ein Telefonat mit Kim führen würde. «Natürlich würde ich das tun, ich habe überhaupt kein Problem damit», sagte er, unterstrich aber zugleich, dies bedeute nicht, dass er ohne Vorbedingungen ein solches Gespräch führen würde.

Trump und Kim hatten sich in den vergangenen Monaten mehrfach gegenseitig verbal beleidigt, was vor dem Hintergrund der nordkoreanischen Raketen- und Atomwaffentests international die Sorge vor einem Atomkrieg auslöste.

Hoffnung auf Treffen von Nord- mit Südkorea

Trump hattein Camp David auch gesagt, er hoffe, dass der Dialog zwischen Nordkorea und Südkorea über die Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang hinaus andauern werde.

Das international isolierte Nordkorea wird nach Angaben seines Vertreters beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) «wahrscheinlich» an dem Sportereignis in Südkorea im Februar teilnehmen. Zudem konkretisieren sich die Planungen für ein ranghohes bilaterales Treffen am Dienstag. Es wären die ersten bilateralen Gespräche seit mehr als zwei Jahren.

10 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Und schon hat Haley die Gesprächsbereitschaft relativiert. Oh my goodness. Wenn es darum geht, Geld, Steuern zu sparen und sein Vermögen, dass seiner Elite-Klientel zu vergrössern, ist Trump der richtige Mann. Bei internationaler Politik macht er sich dagegen regelmässig zum schwer kalkulierbaren Faktor für die USA und die Welt. So verliert die USA mehr und mehr an Glaubwürdigkeit. Die war allerdings schon vor Trump in vielen Regionen der Welt am sinken. Zu viele Lügen und Betrug.
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    1. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Wenn sich die USA aus Buendnisverpflichtungen heraus nehmen kann, sollten Sie es auch tun. Es ist sogar von Vorteil sich von unsicheren Buendnispartnern zu trennen. Ich jedenfalls wuerde dies so machen. Unsichere Partner sind eben auch ein grosses Risiko, das man eliminieren muss.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Etwas überspitzt könnte man sagen: 2 zerstrittene Kindergruppen versuchen sich aus zu söhnen. Da stören Erwachsenen (China & USA) nur. Den Preis für die Streiteren haben bisher vor allem die "Kinder" bezahlt und die "Erwachsenen" haben sie unterstützt, weil sie selber einen weit aus grösseren Streit untereinander haben, aber sich aus verschiedenen Gründen nicht selber zum Kampf gestellt haben. Deshalb mussten die "Kinder" herhalten. Vor allem die Schwächsten von ihnen wollen schon lange Frieden.
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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    Es darf nicht sein, dass Nord- und Südkorea Verhandlungsgespräche aufnehmen und die Amis sind nicht dabei. Machtverlust in Asien könnte drohen. Deshalb die plötzliche Freundlichkeit.
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    1. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Die USA kommen da automatisch wieder ins Spiel bei diesen Gesprächen zwischen Nordkorea und Suedkorea. Die doch sehr utopischen Vorstellungen Kim Jong Uns hinsichtlich einer Wiedervereinigung Koreas, wird man vor allem zuerst in Seoul bezw. Suedkorea ganz und gar nicht teilen. Ein Korea Wiedervereinigung unter Kim Jong Un's Nordkorea ist wirklich sehr unwahrscheinlich und eher fatal fuer Suedkorea.
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