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International Künstler-Sohn läuft Amok in Kalifornien

Im Universitätsviertel von Santa Barbara sind sieben Menschen erschossen worden. Sieben weitere Personen wurden verletzt. Beim Amokschützen handelt es sich um den Sohn eines Hollywood-Regisseurs.

Der Tatort im Universitätsviertel von Santa Barbara.
Legende: Der Tatort im Universitätsviertel von Santa Barbara. france kirsten/twitter

Der Todesschütze hat möglicherweise drei Menschen getötet, bevor er mit Schüssen aus einem Auto heraus ein Blutbad anrichtete. Wie der Lokalsender KEYT-TV berichtete, wurden in dem Wohnungskomplex in Isla Vista, in dem der Täter lebte, drei Leichen gefunden.

Eine offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst nicht.

Tatort nahe einer Universität

Der Täter hatte im Küstenort in Stadtteil Isla Vista nahe der Universität von Kalifornien in Santa Barbara (UCSB) aus seinem Auto heraus einige Menschen erschossen und sieben weitere verletzt.

Polizisten stellten schliesslich den Mann, der beim mit seinem Auto in ein geparktes Fahrzeug prallte. Ob er durch Schüsse der Polizisten starb oder sich selbst tötete, ist noch unklar.

Sohn von Hollywood-Regisseur als Täter?

Bei dem Amokschützen handelt es sich um den Sohn des Hollywood-Regisseurs Peter Rodger. Er glaube, dass sein Sohn Elliot die Tat begangen habe, liess Rodger bereits vor der offiziellen Mitteilung der Behörden verlauten. Der 22-Jährige habe an dem Asperger-Syndrom gelitten, einer Form von Autismus.

Rodger wirkte an dem Film «Die Tribute von Panem - The Hunger Games» (2012) mit.

Rachefeldzug gegen Frauen?

Augenzeugen schilderten, sie hätten einen schwarzen Wagen durch die Strassen rasen sehen, aus dem heraus gefeuert worden sei. Viele Studenten bevölkerten am Abend die Strassen von Isla Vista. Laut Sheriff Brown gab der Täter Schüsse an neun verschiedenen Stellen ab.

Die Polizei geht laut Medienberichten Hinweisen nach, denen zufolge es sich um einen Rachefeldzug gegen Frauen gehandelt haben könnte. In einem Youtube-Video soll der junge Mann Drohungen gegen Frauen ausgesprochen haben, die ihn in vergangenen Jahren zurückgewiesen hätten.

5 Kommentare

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  • Kommentar von marin kappeler, bern
    Ich Liebe die Estetik der Waffe, aber wenn sie für sowas eingesetzt wird, verurteile ich das zutiefst! Zudem ist ein Leben unbezahlbar und wichtig, auch für meines!
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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Naja, das ehemalige Land der "unbegrenzten Möglichkeiten", zum Land der "unmöglichen Begrenztheiten" reduziert. Jetzt bekomme ich was wegen US-Antipathie auf den Deckel. Dabei selber hierzulande, hellhäutig mit blauen Augen oft als "Gringo" angefeindet. Es sei denn ich antworte: "No soy Gringo, soy Suizo." Dann ist wenigstens für einen Moment Funkstille.
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  • Kommentar von Eddy Dreier, Burgdorf
    Immerhin ein Amerikaner, der mit seiner Handlung zugibt, ein Versager zu sein. Es wird eng für die Amis - entweder vernünftig werden wie Edward Snowden, oder Amok laufen, um den Versagerstatus öffentlich zu machen. Dritte Option ist, sich ausquetschen lassen für die Körperorgan-Mafia... Was anderes bleibt da nicht mehr übrig :D
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