Kurden und IS-Rebellen kämpfen um jeden Meter

Nach dem Vormarsch der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) im Norden Iraks wird dort heftig gekämpft. Kurdische Einheiten und IS-Kämpfer lieferten sich nahe der Stadt Mossul intensive Gefechte.

Kämpfer der Islamischen Staates (IS, vormals Islamischer Staat im Irak und Syrien ISIS) hatten die umgekämpften Gebiete am Wochenende eingenommen. Sie brachten zudem den grössten Staudamm des Landes, die Mossul-Talsperre, und zwei Ölquellen unter ihre Kontrolle. Die Extremisten beherrschen grosse Teile im Norden und Westen des Landes.

Nach kurdischen Angaben konnten kurdische Peschmerga-Kämpfer mittlerweile mehrere Orte in der Provinz Sindschar westlich von Mossul zurückerobern.

Luftangriffe bisher ohne Wirkung

Am Montag hatte der irakische Regierungschef Nuri al-Maliki weitere Luftangriffe gegen die IS-Extremisten angeordnet. Angriffe der irakischen Luftwaffe auf die IS-Extremisten haben den Vormarsch in den vergangenen Wochen allerdings nicht stoppen können.

Mehrere europäische Fluggesellschaften, darunter die Lufthansa und die Swiss, umfliegen derzeit Gebiete, welche von IS kontrolliert wird.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Irakische Christen protestieren in Erbil gegen ihre Vertreibung am 24. Juli 2014.

    Angst und Schrecken auch in Irak

    Aus Rendez-vous vom 25.7.2014

    Die Isis-Extremisten verbreiten nicht nur in Syrien weiterhin Angst und Schrecken sondern auch in Irak. Christen werden verfolgt und Moscheen zerstört. Die Journalistin Inga Rogg war kürzlich in Irak. Wie hat sie den Einfluss der Isis-Extremisten zu spüren bekommen?

    Inga Rogg